
YACHTCHARTER GRIECHENLAND: REVIER-INFO
Mehr als 15.000 Kilometer Küste
Griechenland - das sind schmucke, weiß gekalkte Häuser in einer von Olivenbäumen geprägten Landschaft, Inseln, die von kristallklarem, tiefblauem Wasser umgeben sind und die allgegenwärtigen antiken Relikte des sagenumwobenen Hellas.
Die griechischen Inseln machen 20% der Fläche Griechenlands aus. Ein ideales Segelgebiet zieht sich entlang einer Küstenlinie von mehr als 15 000 Kilometern. Voller Lebensfreude - und auch jung - ist das Treiben an den Inselstränden und in den Gässchen der Badeorte oder alten Dörfer. Hier haben neben dem gemütlichen Kafenion freche Bars und flippige Modelädchen ihr Publikum gefunden.
Das Klima entlang der Küste ist mediterran: milde feuchte Winter und trockene heiße Sommer. Die lange Charterjahreszeit fängt schon im März an, wenn die Lufttemperatur über die Wassertemperatur steigt. Um Mitte Mai werden die Azoren-Hochs stufenweise einflussreicher und die euro-asiatischen Hochs verlieren an Bedeutung. Hierdurch wird das Wetter beständig. Im Juli und August steigen die Temperaturen und die Sonnenstunden nehmen zu, und damit auch der berühmt-berüchtigte Meltemi. Er macht den östlichen Teil Griechenlands im Sommer zum Starktwindrevier – ideal für erfahrene Crews. Die Saison endet erst im Oktober/November, wenn der Einfluss des Azoren-Hochs abnimmt und das Wetter unbeständig wird.

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Mit berechenbaren Winden durch die Inselwelt
Das Segelgebiet im Ionischen Meer erstreckt sich von den Inseln Korfu im Norden bis Zakynthos im Süden. Dazwischen liegen Paxi, Lefkas, Ithaka, Kefalonia und eine Reihe weiterer kleiner Inseln. Wegen der guten Wetterverhältnisse eignet sich dieses Revier mit seinen kleinen Fischerhäfen und glasklaren Buchten vorzüglich für einen traumhaften Segelurlaub auch für weniger erfahrene Segler und Familienurlauber. Die Inseln sind mit üppiger Vegetation überzogen, Pinienwälder wechseln sich mit Weingärten ab, Felsbuchten mit feinen Sandstränden, die oft nur über See erreichbar sind. Nicht versäumen sollte man die herrlichen Höhlenlabyrinthe auf der Insel Paxos, die man mit dem Beiboot erreichen kann. Die Inseln haben eine lange Geschichte. Römer, Byzantiner, Venezianer und Türken hinterließen ihre Spuren und die Ruinen, einst stolze Burgen, sind heute mit bunten Wildblumen überwachsen. WEITER>>

ESSEN & TRINKEN
Ein Blick in die Töpfe als Speisekarte
Die traditionelle griechische Kueche ist geprägt von ländlichen Produkten der Saison wie Käse, Gemüse, Fisch und Fleisch - nicht zu vergessen das ausgezeichnete Olivenöl.
Dabei unterscheidet sich die Sommer- von der Winterküche: während im Sommer Salate, Obst und Fisch dominieren, so werden im Winter Gerichte wie "Fassolada" (griechische Bohnensuppe), "Lachanodolmades" (Weisskohlrouladen mit Ei-Zitronensauce) oder die diversen "Stiffados" und Lammgerichte "arni sto fourno" zubereitet.
Die vielen regionalen Spezialitaeten lernt man bei jeder Griechenlandreise erneut kennen und schätzen - vorausgesetzt, man lässt sich nicht in den Hotelküchen der Touristenzentren abfüttern, sondern geht dorthin, wo die Einheimischen essen. Das überall vorrätige kaltgepresste Olivenoel belässt allen Gerichten ihren typischen Geschmack und verfeinert Salate, Suppen, Fisch und Fleisch. Sehr schnell lernt man diese Zubereitungsart schätzen.
Mittlerweile stehen mancherorts auch engagierte junge Köche am Herd, die die einfachen traditionellen Gerichte mit leichter, mediterraner Zubereitung verbinden. Am Meer hat man stets die Qual der Wahl zwischen den pikanten Sardinen oder "Gavros" vom Grill, frische Kalamares verschiedenster Zubereitung oder den sehr schmackhaften "Zipoures" (Meerbrassen) und anderen Mittelmeerfischen. Jedoch ist Fisch in manchen Regionen teuer geworden. Man erfragt besser vorher beim Wirt den Kilopreis und sucht sich den Fisch selbst in der Küche aus. Wie überhaupt der Gang an die Töpfe in Griechenland immer noch üblich ist und einem die Entscheidung zwischen all den Leckereien ungemein erleichtern kann.

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Die Perlen von Hellas
Nur einen Tagestörn von Athen entfernt beginnt die Inselwelt der Kykladen. Die mehr als 220 Inseln liegen selten weiter als eine halbe Tagesdistanz (25 SM) auseinander, meist kann man von einer Insel bereits die nächsten sehen. So muss man sich nicht an einen vorgefertigen Törnplan halten, sondern kann je nach Lust und Laune auch spontane Entschlüsse fassen. Man segelt einfach dorthin, wo es verheißungsvoll aussieht oder man gerade etwas Interessantes erspäht hat.
In der Antike bildeten die Inseln einen Kreis um das heilige Eiland Delos, weshalb diese Inselgruppe Kykladen ("Ringinseln") genannt wurde, während die außerhalb des Kreises gelegene Gruppe Sporaden ("zerstreute Inseln") hieß. Die Kykladen haben alles zu bieten, was man sich als „erlebnishungriger Erholungssuchender“ nur wünschen könnte: Einsame, kleine Inseln mit verträumten Stränden und Ankerplätzen oder exklusives Nachtleben auf den Inseln Mykonos oder Paros. WEITER>>

YACHTCHARTER GRIECHENLAND: INSEL - TIPP
Lesbos: Insel der Poesie
Fernab der touristischen Hauptrouten liegt die ostägäische Insel Lesbos. Lesbos gilt als die Insel der Poesie, weil hier die berühmteste Dichterin der Antike gelebt hat - Sappho. Lesbos ist nach Kreta und Euböa die drittgrößte griechische Insel. Nur im Norden der Insel gibt es einen regen Tourismus. Petra und Molyvos bilden das Zentrum dieser Region.
Das kleine Küstenörtchen Petra hat eine gewisse Berühmtheit erlangt, weil hier vor fast 20 Jahren die erste Frauenkooperative Griechenlands gegründet wurde. Findige Journalisten dachten bei der Frauenkooperative an feministische Ideale und lesbische Liebe. Doch das hat mit der Realität nichts zu tun. WEITER >>

YACHTCHARTER GRIECHENLAND: WEIN
Von wegen nur Retsina und Demestica!
Noch immer verbinden viele Touristen griechischen Wein mit billigem Retsina, Demestica und anderen wenig empfehlenswerten Massenprodukten. Doch diesen schlechten Ruf haben griechische Weine längst hinter sich gelassen. In den einfachen Tavernen sollte man ruhig den angebotenen, in der Regel sehr preiswerten Hauswein probieren, der glasweise oder in Karaffen ( Kilo bzw. halbes Kilo) angeboten wird.
Auch Flaschenweine erhält man mittlerweile in eine großen Bandbreite, die vom einfachen Landwein bis zu Spitzengewächsen aus Nemea, Mantinea und Achaia reicht - um nur die Peloponnes anzuführen. In einem gut sortierten Supermarkt oder Weinhandel findet man nahezu überall eine befriedigende Auswahl empfehlenswerter Weine. Die besseren Spitzengewächse finden sich bevorzugt im Wein-Fachhandel.
Beispiele für hervorragende Winzer in Achaia sind Angelos Rouvalis in Aegion (Weingut Oenoforos mit dem Spitzenweisswein "Asprolithi") und Athanassios Parparoussis in Patras, der einen sehr ordentlichen Nemea-Rotwein keltert. Highlights sind seine Weissweine "Ta Dora Tou Dionysou" und der im Barrique gereifte "Fume". Aber auch die großen Handelsmarken "Boutari", "Achaia Clauss" in Patras oder auch "Cambas" und "Calligas" bieten eine breite Palette verschiedener Anbaugebiete und Qualitäten. Solltet ihr beim Einkauf auf die Winzernamen Lazaridi, Ktima Mercouri oder Ktima Papaioannou (Nemea) stoßen, könnt ihr ebenfalls unbesorgt zugreifen.

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Europäisch und Orientalisch bunt gemischt
Trotz ihrer Nähe zur Türkei und der Tatsache, dass sie über 400 Jahre unter türkischer Herrschaft standen, sind die zwölf Inseln der Dodekanes typisch griechisch. Ihr Name ist abgeleitet von der griechischen Bezeichnung für die Zahl 12, "Dodeka", denn es handelt sich um 12 Hauptinseln: Rhodos, Kos, Kalymnos, Karpathos, Patmos, Tilos, Symi, Leros, Astypalea, Nisyros, Kassos und Halki. Tatsächlich sind es aber 50 größere und 150 kleinere Inseln.
Im Zentrum des Dodekanes liegt Kos, eine fruchtbare, grüne Insel und ein touristisches Zentrum. Auf dem Weg von Kos nach Süden ist die Insel Symi ein Muss für jeden Segler. Der fjordartig eingeschnittene Naturhafen mit dem ringsherum gebauten Ort bietet beim Einlaufen eine unvergleichliche Kulisse. WEITER>>
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