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| AQUÄDUKT: An der Loire gibt es viele Zeugnisse der vergangenen Jahrhunderte |
TÖRNVORSCHLAG
Auf Entdeckungsreise per Rad und Schiff Das Loiretal ist wunderschön. Und es gibt unzähliges zu entdecken: berühmte Schlösser und Burgen, verträumte Ufer einer noch weitgehend intakten Flusslandschaft, kleine ur-französische Dörfer mit einem Charme, den man nur in Frankreich findet. Und wenn man den Blick über die leicht hügelige Landschaft streichen lässt, drängt sich einem unweigerlich der Eindruck auf, dass die Zeit hier irgendwie langsamer zu verstreichen scheint, als im Rest der Welt.Es ist fast zu schade „nur“ per Boot unterwegs zu sein. Es gibt so viel mehr zu entdecken als man vom Ufer aus sehen oder bei Zwischenstopps erlaufen kann. Deshalb: probiert doch mal die Kombination Boot und Fahrrad! So kann ein Teil der Crew die Etappen radelnder Weise zurücklegen, während der Rest der Crew das Schiff zum nächsten Treffpunkt bringt. Und am nächsten Tag tauscht man einfach die Rollen.
Für solch einen kombinierten Törn bietet sich zum Beispiel der Loire-Abschnitt zwischen den Orten Nevers und Châtillon-Coligny an. Dafür sollte man eine Woche einplanen. Während man über meist ruhige Landstraßen radelt, lassen sich die unzähligen Zeugnisse der interessanten Kulturgeschichte dieser leicht hügeligen Landschaft entdecken. Bei der hier vorgeschlagenen Tour bewegen sich alle Rad-Etappen zwischen 40 und 50 km. Man braucht also durchaus ein bisschen Kondition, muss aber kein Hochleistungssportler sein, um das zu schaffen.
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| APREMONT: Kleines, verschlafenes französisches Dorf |
Die Region ist bekannt für ihre Weine wie Sancerre und Pouilly-sur-Loire sowie die Töpfereien in Nevers. Auf dem Weg liegen verschiedene Schlösser, historische Städtchen und verträumte Dörfer. Das Gepäck bleibt auf dem Schiff, quasi eine schwimmende Ferienwohnung, die abends an immer neuen Orten auf die Radler wartet. Und wem vom Drahtesel nach einer langen Tour der Allerwerteste schmerzt, der bleibt am nächsten Tag einfach auf dem Schiff!
Start der Reise ist z.B. Nevers an der Loire. Von dort fahren alle auf dem Boot entlang der Loire bis zur Einmündung des Allier. Dort, bei dem verschlafenen Dörfchen Apremont-sur-Allier, beginnt die erste Radtour zum Schloss in Apremont aus dem 12. Jahrhundert. Bis zum Etappenziel La Chapelle-Montlinard legen die Radler ca 45 km zurück, das Schiff fährt einfach weiter die Loire entlang flussabwärts.
Am nächsten Tag führt die Radtour nach La Charité-sur-Loire, einer alten romanischen Stadt. Von der Brücke aus dem 16. Jahrhundert, die ins Stadtzentrum führt, hat man eine prächtige Aussicht über die ganze Stadt und Notre Dame. Die Tour führt weiter an den berühmten Weinbergen der Pouilly Fumé-Weine vorbei. Vor dem Dorf Ménétréol, am Fuß der Weinberge von Sancerre, treffen Boot-Fahrer und Radler wieder zusammen. In Pouilly Fumé oder Sancerre sollte man sich unbedingt die Zeit für eine Weinprobe nehmen!
Am nächsten Tag schlagen die Radler den Weg ist das stimmungsvolle Dorf Sancerre ein. Es folgt eine malerische Strecke entlang der Weinberge von Sancerre. Die Tour endet nach 50 km in Beaulieu.
Die Radtour am folgenden Tag führt an den kleinen historischen Schleusen des Dorfes vorbei zum imposanten Aquädukt über die Loire. Man fährt am Schloss in St. Brisson vorbei und genießt auf dem Rückweg nach Châtillon-sur-Loire die frische Waldluft im Forêt de St. Brisson. In Châtillon-sur-Loire treffen Boots- und Radel-Crew wieder aufeinander und genießen gemeinsam den fabelhaften Loire-Abschnitt über das Aquädukt nach Briare.
Am nächsten Tag sollte man sich vormittags ein wenig Zeit nehmen, das pittoreske Städtchen Briare zu erkunden. Die Radtour führt dann zunächst zum malerisch an einem kleinen See gelegenen Schloss Pont Chevron. Über Ouzouer-sur-Trézée geht es durch ein seenreiches Gebiet zum Schloss bei Bléneau aus dem 16. Jahrhundert. Das heutige Ziel ist nach 45 km der Ort Rogny-les-Sept-Écluses.
Von Rogny-les-sept Écluses geht es für die Radler am nächsten Tag zum Markt in Châtillon-Coligny, danach weiter zum Schloss in La Bussière und über Escrignelles zum Schiff, das inzwischen in Châtillon-Coligny angelegt hat, dem letzten Etappenziel dieser Reise.
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