Im August 2007 wurde Bavaria Yachtbau von dem amerikanischen Unternehmen Bain Capital mehrheitlich übernommen. Über eine Milliarde Euro soll das Geschäft gekostet haben – Geld, das der neue Investor natürlich nun gerne wieder refinanzieren würde. Also werden die Yachtmodelle gründlich überarbeitet.
Im vergangenen Jahr wurden die kleineren Boote neu aufgelegt, unter anderem die Bavaria 31 Cruiser. Nun sind die größeren Yachten an der Reihe. Mit der 43 Cruiser setzt die bayerische Werft eine Weiterentwicklung der 42er um. Ein geradliniger Ausbau, Umbauten an Deck und eine Hinwendung zu einem weniger rustikalen Stil unter Deck waren aus den ersten Skizzen zu erkennen. Schon im nächsten Monat sollen die ersten Modelle ausgeliefert werden. Der Standard-Preis liegt mit 148.200 Euro zwar über dem der 42 Cruiser, jedoch noch immer deutlich unter der Konkurrenz in diesem Sektor.
Einige Monate später kommen dann die Cruiser-Yachten 47 und 51 auf den Markt. Sie basieren auf den Vorgängern 46 Cruiser und 51 Cruiser. Da auch hier sowohl Deck als auch Interieur gründlich überarbeitet werden, kann man fast eher von Neubauten statt Weiterentwicklungen reden.
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