YACHTCHARTER KANAREN: REVIER-INFO
Die Inseln des ewigen Frühlings
Die Kanarischen Inseln sind der südlichste Außenposten Europas. Nicht umsonst werden sie „Die Inseln des ewigen Frühlings“ genannt. Sie befinden sich auf dem 28. Breitengrad und damit schon so südlich wie die Sahara. Diese Lage macht die Kanaren zu einem Ganzjahres-Segelrevier. Sonnenhungrige kommen garantiert auf ihre Kosten. Es wird noch besser: Sogar für erfahrene Segler ist das Revier eine echte Herausforderung, denn es gibt viel Wind. Man kann lange Schläge von Insel zu Insel zurücklegen und dabei die Naturgewalten des Atlantiks mit seinen langen Wellen genießen. Mit etwas Glück begegnet man Delfinen oder sogar Walen. WEITER>>

YACHTCHARTER KANAREN: INSEL-TIPP
Gran Canaria
Eine der landschaftlich reizvollsten Kanarischen Inseln ist Gran Canaria. Sie wird auch bei Segelfreunden immer beliebter. Das Revier ist anspruchsvoll und fordert die Crew. Die Landgänge belohnen jedoch für alle Strapazen. In der Hauptstadt Las Palmas oder dem pittoresken Fischerort Puerto de Mogan kann man die ganze Faszination der Kanaren erleben: Kulinarische Genüsse, ursprüngliche Lebensart und ein lebendiges Nachtleben, gepaart mit netten Anlegeplätzen... WEITER >>

YACHTCHARTER KANAREN: REVIER-NEWS
Neue Marina im Süden Teneriffas
Las Galletas ist ein kleiner Fischerort an der Südspitze Teneriffas. Noch heute bieten hier Fischer ihre Fänge direkt an mehreren Verkaufsständen an. Wegen der hübschen Promenade, den zahlreichen Restaurants und den guten Shopping-Möglichkeiten galt der Ort schon seit längerem als eine Art Geheimtipp. Ab sofort kann man hier auch bequem mit der Charter-Yacht vor Anker gehen.
Denn in Las Galletas wurde nun nach langen Bauarbeiten eine moderne Marina fertiggestellt. Sie bietet insgesamt 153 Liegeplätze für Yachten bis 20 Meter Länge. Strom und Wasser sind an jedem Platz verfügbar. Jahrelang war der kleine Hafen die einzige Möglichkeit, hier vor Anker zu gehen. Er bot keinerlei Annehmlichkeiten. Nun kann man ganz in Ruhe – die Yacht sicher in der Marina vertäut wissend – die Seele in Las Galletas baumeln lassen, Besorgungen erledigen und den kulinarischen Wonnen frönen.

YACHTCHARTER KANAREN: TÖRNVORSCHLAG
Exotische Schönheiten: Gran Canaria, Gomera, Teneriffa
Zugegeben, es gibt keine Korallenriffe. Aber die Musik und das Lebensgefühl der Kanaren sind eher karibisch als festland-spanisch. Seit Christoph Columbus von hier zum amerikanischen Kontinent startete, haben sich vielfältige Verbindungen nach Südamerika entwickelt. Die günstigen Flugpreise erlauben auch mal einen einwöchigen Ausstieg aus dem nordeuropäischen Winter-Schmuddelwetter. Denn vor allem im Winter sind die Inseln mit ihren eindrucksvollen Landschaften und den gleichmäßig milden Temperaturen ein Traumrevier. WEITER>>

YACHTCHARTER KANAREN: TÖRNBERICHT
Auf Rauschefahrt in Rasmus`Reich
Nach zahlreichen kalten und nassen Nord- und Ostsee-Törns versprach uns der Revierführer für die Kanarischen Inseln so einiges: Die durchschnittliche Windstärke des NE-Passat beträgt für das Seegebiet um die Kanaren 15 - 20 kn also etwa 5 bis 6 bft, was jedoch nicht für die Gebiete gilt, die im Einflussbereich der Inseln liegen. Die Passatwinde werden durch die hohen Landmassen in den Kanälen zwischen den Inseln wie in Düsen zusammengepresst und durch den Venturieffekt beschleunigt. Die Windzunahme beträgt oft gut 10 bis 15 kn, was ca. 3 bft bedeutet, Wellenhöhen bis 6 m sind nicht ungewöhnlich. Dies hört sich vielleicht wie ein unberechenbares Inferno an, doch die Starkwindzonen sind gut bekannt. Mit einem seetüchtigen Schiff und einer gut vorbereiteter Mannschaft ist das Segeln dort eher ein Genuss. In welchem Segelrevier gibt es schon garantierten Starkwind bei Sonnenschein? Ob dem so ist, sollte uns der diesjährige Segeltörn zeigen. WEITER>>

YACHTCHARTER KANAREN: NATURERLEBNIS
Auf Tuchfühlung mit Walen und Delfinen
Wer zwischen Gomera und Teneriffa segelt, kann Spektakuläres erleben: Zahlreiche Wale sind hier ebenso heimisch wie Schwärme von Delfinen, die neugierig-verspielt ans Boot kommen und eine Weile mitschwimmen. 21 Delfinarten sind hier schon gesichtet worden, sechs davon als Dauergäste. Am häufigsten sieht man die Großen Tümmler. Sie sind etwa 3 bis 4 Meter lang und besitzen eine oben dunkle und unten helle Färbung. Die intelligenten Säuger begleiten die Boote oft stundenlang.
Etwas mehr Glück oder schärfere Augen braucht man, um Wale zu sehen. Doch die Chancen stehen gut: Große Populationen der eleganten Säugetiere haben hier ihren Lebensraum. Nahe der Küste Gomeras gibt es Pilot- und Schnabelwale. Manchmal werden auch Großwale wie Pott-, Finn-, Mink- oder Seiwale gesichtet. Ein besonderes Highlight ist die zwischen Teneriffa und Gomera lebende große Gruppe der Grindwale. Die Herde wird auf etwa 300 Tiere geschätzt, ist jedoch sehr scheu. Erkennbar sind die 6 bis 7 Meter langen Meeresbewohner an ihrer rundlichen Rückenflosse und natürlich dem Blas, ihrer mit Wasser und Atemdampf angereicherter Fontäne.

YACHTCHARTER KANAREN: INSEL-TIPP
Lanzarote: Surrealistische Mondlandschaft
Eigenwillig ist sie, die Kanaren-Insel Lanzarote. Es kann schon mal vorkommen, dass es ein halbes Jahr am Stück so gut wie gar nicht regnet. Die ausgedörrte Landschaft offenbart dann auf den ersten Blick nichts als von der Sonne verbrannte Erde oder Trümmerhaufen aus schwarzem Lavagestein. Doch dieser erste Anblick täuscht: Aus den mit Moosen und Flechten bedeckten Steinen kann ein faszinierendes Farbspiel entstehen. Auch verstecken sich hin und wieder überraschend grüne Farbtupfer zwischen den Grautönen der Gesteinswüste, z.B. im Tal der 1000 Palmen bei Haría oder beim Weinanbau bei La Geria. WEITER>>

YACHTCHARTER KANAREN: INSEL-TIPP
Teneriffa: Insel der großen Gegensätze
Teneriffa heißt in der Sprache der guanchischen Urbevölkerung soviel wie schneebedeckter Berg. Damit ist der Pico de Teide gemeint, der als höchster Berg Teneriffas, der Kanaren und sogar ganz Spaniens 3718 m in den Himmel ragt. Teneriffa ist eine Insel der großen Gegensätze. Man kann morgens noch schwitzend an einem der vielen Strände in der Sonne liegen, während man mittags in 3000 m Höhe friert und den schneebedeckten Teide bewundert. Man kann auf einer vierspurigen Autobahn in die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife fahren und modernes Großstadtleben bestaunen. Nur zwei Stunden weiter bis zum Teno-Gebirge und man hat das Gefühl, nahezu alleine auf einer einsamen Insel zu sein. WEITER>>

YACHTCHARTER KANAREN: TÖRNBERICHT
Stelldichein mit Atlantiküberquerern
Wer wünscht sich nicht, in wärmeren Gefilden zu sein, wenn im Winter die Brise über die Juraseen bläst und die Kälte durch alle Ritzen zieht. Aber muss es immer die Karibik sein? So schön die Grenadinen sind, so lang ist die Reise dorthin. Nicht halb so lang dagegen ist der Weg zu den Kanarischen Inseln. Ob sich dort wirklich nur die Massentouristen in den Bettenhochburgen von Maspalomas und las Americas tummeln, wollen wir Ende Oktober 1998 wissen. Da sich im November die Atlantiküberquerer auf Teneriffa und Gran Canaria ihr Stelldichein geben, muss es doch möglich sein, eine Koje für einen Kanaren-Törn zu finden. Und siehe da, wir wurden fündig: Die 16,80 Meter lange Skipper 53 «Medusa» segelt vor dem langen Schlag über den großen Teich zehn Tage durch die westlichen Kanaren. WEITER>>
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