Die Bretagne als Segelrevier kennen die meisten Charterskipper nur vom Hörensagen. Da schießen gleich Bilder in den Kopf von meerumtosten Leuchttürmen, peitschendem Sturm, gewaltigen Brechern an bedrohlichen Klippen und reißendem Strom. Auch wenn das Segeln an der bretonischen Küste natürlich etwas anderes ist, als im Mittelmeer – diese Szenarien gelten höchstens für die Nord- und Westküste der Bretagne, und auch nur bei wirklich schlechtem Wetter. Der Süden der Bretagne, zwischen Bénodet im Westen und Vannes im Osten, ist dagegen erstaunlich freundlich.
Dieser 60 Seemeilen lange Abschnitt ist viel leichter zu besegeln, als man gemeinhin annimmt. Skipper mit mittlelgroßer Erfahrung können sich dieses Revier getost zutrauen: Kerniges Segeln, verträumte Hafenstädtchen, sichere Ankerplätze und vor allem viel mehr Sonne, als man denkt. Beeindruckend und nicht zu vernachlässigen ist der Tidenhub von bis zu fünf Metern. An den Charterbasen erhält man jedoch hilfreiche Unterlagen und einfache Tabellen, nach denen man seinen Törn einteilen kann. Wichtig ist dies für die Planung der Häfen, das Segeln mit dem Strom lernt man schnell. Fazit: Das Revier ist nichts für Meilenfresser, dafür umso mehr für Entdecker und Genießer.
Habt ihr Fragen zu Revier oder Yacht, das richtige Schiff noch nicht gefunden?
Ruft mich an:
030 / 20 18 17 15
schreibt mir eine Email
oder






