Die Whitsunday Islands liegen direkt am Great Barrier Reef, das sich über 2.300 km vor der Ostküste Australiens erstreckt. Damit ist dieses organische Unterwasserphänomen das größte Lebewesen der Welt. Über 400 Korallenarten und 1.500 verschiedene Fischsorten bevölkern die teils nur wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche liegenden Riffs. Skipper sollten also aufpassen...
Seit 1981 ist das Great Barrier Reef UNESCO-Weltkulturerbe. Der erste Europäer, der das Riff sah, war der britische Seefahrer und Entdecker James Cook. 1770 war das. Und Captain Cook beging den Fehler, den man bis heute als Skipper in dieser Region tunlichst vermeiden sollte. Er setzte sein Schiff, die HMS Endeavour, im seichten Wasser über dem Riff auf Grund. Man mag einwenden, dass ihm weder detaillierte Seekarte geschweige denn ein digitaler Kartenplotter zur Verfügung standen...
Für Segler im
Revier der Whitsundays bietet die Nähe zum Großen Riff die perfekte Möglichkeit für Schnorchel- oder Tauchstopps. Überall verstreut finden sich kleinere und größere Riffs, die man erkunden kann. Eine ideale Unterbrechung des
Törns.
Die Charter-Yacht liegt derweil ruhig vor Anker, während der Skipper und die Crew auf Tauchgang sind. Garantiert wird der Anblick der zahllosen Formen, Farben und Arten unter Wasser unvergessen bleiben. Und mit etwas Glück erblickt man neben Korallen, Seegurken und Fischschwärmen auch eine Meeresschildkröte. Das Great Barrier Reef beherbergt nämlich sechs von sieben weltweit bekannten Arten.