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YACHTCHARTER SÜDFRANKREICH: ATMOSPHÄRE

Segeln wie Gott in Frankreich

Ihr Ruf ist legendär: Die Côte d’Azur mit den Städten Monaco, Nizza, Antibes, Cannes und St. Tropez ist sommerlicher Treffpunkt des europäischen Jet-Sets: Film- und Popstars, Mannequins und Industriemagnaten kommen an diese Gestade für ein ausgelassenes Entspannen in der Sonne. Ruhe und Abgeschiedenheit sucht man an dieser Küste vergebens. Wem jedoch Action und Trubel nur allzu willkommen sind, der findet hier sein Traumrevier: Schroffe Felsnasen und goldene Sandstrände, Palmen und azurblaues Wasser. Dahinter glitzern die Fassaden des Reichtums in der Sonne.
Zwischen Menton und St. Tropez liegen 32 Häfen auf einer Distanz von nur 50 Seemeilen - und in jedem einzelnen herrscht Hochbetrieb. Von Überkapazitäten keine Spur. Beim Sightseeing in den Marinas kommen Fans von Megayachten voll auf ihre Kosten. Was die Dichte an Luxus-Schiffen angeht, spielt die Côte in der obersten Liga. Doch die Marinas sind nicht nur den Reichen und Schönen vorbehalten. Für durchschnittlich 40 bis 50 Euro pro Nacht ist auch Otto-Normal-Segler dabei.

YACHTCHARTER SÜDFRANKREICH: FJORDE

Die Calanques: Wild, ursprünglich und fast unzugänglich

Auf den 15 Seemeilen zwischen Marseille und Cassis liegt einer der spektakulärsten Abschnitte der französischen Küste: die Calanques, Frankreichs schönste Fjorde. Von Land höchstens zu Fuß, größtenteils gar nicht zugänglich, bleibt ihre Erkundung den Besitzern einer Yacht vorbehalten. Von Marseille kommend, verliert sich die Großstadt-Atmosphäre sehr schnell. Pointe Rouge ist der letzte echte Hafen vor den steilen Fjorden, die jetzt bis Cassis folgen werden. Auf der Höhe der Ile de Jarre kommt der Bec Sormiou in Sicht. Der massive, strahlend weiße Felsen bildet den Eingang der ersten großen Calanque. Erst im letzten Moment sieht man die schmale Einfahrt. WEITER>>

YACHTCHARTER SÜDFRANKREICH: WIND & WETTER

Gutes Wetter kommt aus Westen, schlechtes aus Osten

Das Segeln vor Südfrankreichs Küste gestaltet sich recht einfach. Tidenhub und Strömungen sind zu vernachlässigen, Hindernisse sind durch Karte und klares Wasser gut auszumachen. Den ständig wechselnden Sandbänken weicht man am besten durch ausreichenden Abstand zur Küste aus. Die Winde sind mäßig und kommen in der Regel aus Nordwest. Zudem gibt es an der Cote d`Azur eine einfache Regel: Gutes Wetter kommt von Westen, schlechtes aus Osten. Eines sollte man allerdings auch im Sommer nicht unterschätzen: den Mistral, dessen Name sich respektvoll vom provenzalischen Wort Mestre (Meister) ableitet. WEITER>>

YACHTCHARTER SÜDFRANKREICH: INSEL-TIPP

Iles d`Hyères: Grüne Oasen vor der Küste

Gibt es an der Côte d’Azur noch ein ruhiges Plätzchen? Eine einsame Badebucht womöglich? Noch dazu in der Hochsaison? Gibt es! Diese Oase liegt nur 2 SM vor der Küste bei Hyères und besteht aus drei Inseln: Porquerolles, Port-Cros und der Ile du Levante. Zusammen bilden sie das 18 SM lange Archipel der Iles d`Hyères oder Iles d`Or, die Goldinseln. In der Seekarte hat Porquerolles, die westlichste der drei Inseln, die Form eines Croissants. An der Südküste stürzen Felsen dramatisch steil in die offene See, während sich an der Nordküste Buchten und Strände aneinanderreihen. WEITER>>

YACHTCHARTER SÜDFRANKREICH: AUSGANGSHÄFEN IM OSTEN

Port Grimaud: Das Venedig Frankreichs

Ein guter Ausgangshafen für einen Törn entlang der Côte d’Azur ist z.B. Port Grimaud im Golf von Saint Tropez, 50 km südwestlich von Cannes. Die Lagunenstadt gehört zu den reizvollsten Hafenstädten der Côte: mit ihren unzähligen Brücken und Kanälen ist sie das „Venedig Frankreichs“. Zusätzliches Plus sind gute sanitäre Einrichtungen, nette Lokale und eine hervorragende Infrastruktur. Die Anreise erfolgt entweder mit dem Auto oder über den Flughafen Nizza, der etwa eine Stunde (100 km) von Port Grimaud entfernt ist.
Wer noch weiter östlich starten will, chartert direkt in Cannes. Hier liegt man im Alten Hafen mitten in der City. Restaurants, der provenzalische Markt, Einkaufs- und Flaniermeilen, alles nur einen Steinwurf entfernt. Der Flughafen Nizza ist mit 30 Minuten Fahrtzeit auch nur halb so weit entfernt wie bei Port Grimaud.

YACHTCHARTER SÜDFRANKREICH: AUSGANGSHÄFEN IM WESTEN

Saint Mandrier: Sprungbrett zu den Fjorden

Wer nicht nur die Côte d’Azur, sondern auch die weiter westlich gelegenen Küsten besegeln will, für den bietet sich Saint Mandrier als Ausgangshafen an. Der Ort liegt direkt vor den Toren von Toulon, ist also über den Flughafen Toulon-Hyères schnell erreicht. Wendet man sich von hier aus nach Osten, liegt die gesamte Côte d’Azur vor dem Bug. Segelt man in die Gegenrichtung, so erschließt sich einem eine atemberaubend schöne, wilde Landschaft: das Gebiet der Calanques. Es sind die berühmten französischen Fjorde, die sich tiefblau in die jäh ansteigenden, strahlendweißen Felswände der Steilküste einschneiden. Von Einsamkeit kann hier zwar auch keine Rede sein, aber es herrscht bei weitem nicht so viel Trubel wie an der „Blauen Küste“.
Noch näher an den Calanques liegt der Ausgangshafen Marseille. Die Charterbasis ist direkt im Alten Hafen, mitten in der Stadt. Wer dagegen die Iles d`Hyères besuchen will, chartert am besten in Hyères, das direkt gegenüber den Inseln liegt.

YACHTCHARTER SÜDFRANKREICH: STÄDTE-TIPP

Marseille: Mitten im Leben am Vieux Port

Etwas am Rande der üblichen Seglerziele an der Côte d’ Azure liegt Marseille – ein Geheimtipp für diejenigen, denen der Trouble des Jetset mal zu viel wird. Besonders der alte Hafen, der Vieux Port, ist voller Leben. Hier bieten morgens die Fischer ihre Fänge feil. In den Tavernen und Restaurants kann man die berühmte Fischsuppe, die Bouillabaisse schlürfen. Und abends kann man gemütlich am Hafen entlang trödeln und in einem der unzähligen Restaurants sehr gut essen. Für all das braucht die Crew nur wenige Schritte zu gehen: Die Yacht liegt im Vieux Port im Zentrum des Geschehens. WEITER>>

INSEL-TIPP

Iles de Lérins: Schmuckstückchen vor den Toren Cannes

Von Cannes aus ist sie deutlich zu sehen: die Ile Ste. Marguerite, die zusammen mit der kleineren Ile St. Honorat die Iles de Lérins bilden. Die üppige Vegetation, die schönen Badebuchten, die Naturbelassenheit und natürlich ihre Nähe zu Cannes macht die Inseln zu einem Ausflugsziel, das nicht nur Segler anzieht, sondern ebenso Ausflugsschiffe voller Touristen und die Bevölkerung von Cannes. Auch wenn man die Inseln teilen muss - sie lohnen den Besuch auf jeden Fall. WEITER>>

YACHTCHARTER SÜDFRANKREICH: LANDESTYPISCHES

Anmeldung im Hafen

Es gehört zum guten Ton, sich vor dem Einlaufen in einen Hafen per UKW-Sprechfunk beim Hafenmeister anzumelden. Das erleichtert die Zuweisung des Liegeplatzes, wobei ein Helfer dann die Leinen übernimmt und häufig sogar Touristeninfos mitbringt. In fast jeder Hafeneinfahrt weist ein Schild auf den Anrufkanal hin, meist ist es der Kanal 9. Der Anruf kann fast immer in englischer Sprache erfolgen.
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