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YACHTCHARTER GRIECHENLAND: REVIER-INFO

Europäisch und Orientalisch bunt gemischt

Trotz ihrer Nähe zur Türkei und der Tatsache, dass sie über 400 Jahre unter türkischer Herrschaft standen, sind die zwölf Inseln der Dodekanes typisch griechisch. Ihr Name ist abgeleitet von der griechischen Bezeichnung für die Zahl 12, "Dodeka", denn es handelt sich um 12 Hauptinseln: Rhodos, Kos, Kalymnos, Karpathos, Patmos, Tilos, Symi, Leros, Astypalea, Nisyros, Kassos und Halki. Tatsächlich sind es aber 50 größere und 150 kleinere Inseln.
Im Zentrum des Dodekanes liegt Kos, eine fruchtbare, grüne Insel und ein touristisches Zentrum. Auf dem Weg von Kos nach Süden ist die Insel Symi ein Muss für jeden Segler. Der fjordartig eingeschnittene Naturhafen mit dem ringsherum gebauten Ort bietet beim Einlaufen eine unvergleichliche Kulisse. WEITER>>

YACHTCHARTER GRIECHENLAND: INSEL-TIPP

Kos: Beste Duschen der griechischen Inselwelt

Kos besitzt eine moderne und sichere Marina mit allem, was das Seglerherz begehrt. Bis hin zu den besten Duschen der griechischen Inselwelt gibt es hier alles. Auch reviertechnisch ist Kos „perfekt“: sowohl die Dodekanes, als auch die türkische Küste und sogar die Kykladen lassen sich ab von hier aus erreichen.
Kos selbst ist eine fruchtbare Insel mit mildem Klima und genialen Sandstränden. Sie ist nicht groß: mit dem Auto kann man sie an einem Tag komplett erkunden. Die meisten Sehenswürdigkeiten finden sich in Kos-Stadt und der unmittelbaren Umgebung, sind also bequem vom Yachthafen aus zu Fuß zu erreichen. Dazu zählt die Platane des Hippokrates, ein riesiger Baum mit 12 Metern Umfang, ein alter Platz mit den Ruinen griechischer Gebäude aus dem 4.-2. Jh. v. Chr., der Dionysostempel, das Odeon, römische Bäder und ein hellenisches Gymnasium aus dem 2. Jh. v. Chr. mit einer restaurierten Kolonnade des Xystos. Die Johanniterfestung, die man ebenfalls besichtigen kann, ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Architektur mit Burgmauer und -graben.
Abends schön romantisch die Altstadt von Kos erobern, das Auge frei schwelgen lassen - lang ist´s her. Heute ziehen in der Altstadt Horden vom Menschen von Kneipe zu Kneipe. Sicherlich nicht das Griechenland Alexis Sorbas. Doch allem Fast-Food-Tourismus zum Trotz: die gemütlichen Restaurants und Tavernen gibt es noch, wenn man ein bisschen sucht. Und als Segler hat man immerhin den Vorteil: wenn der Rummel zu viel wird, fährt man eben weiter, vielleicht zur Abwechslung in eine einsame Bucht.

YACHTCHARTER GRIECHENLAND: TÖRNVORSCHLAG

2 Wochen Dodekanes:
12 Inseln, 12 verschiedene Welten

Griechenland steht wieder hoch im Kurs: Unzählige Inseln, selten mehr als 20 Seemeilen voneinander entfernt, Abwechslung zwischen touristischem Trubel und idyllischer Einsamkeit, dazu vergleichweise günstige Preise und viel Wind. Was will man mehr? Ein Törnvorschlag durch die Inseln des Dodekanes: Ausgehend von Rhodos geht die Reise über Symi, Nisyros, Kos, Kalymnos nach Leros, dann weiter über Lipsi, Patmos, Arki, Agathonisi und Tolos bis nach Chalki, anschließend wieder zurück nach Rhodos. WEITER>>

YACHTCHARTER GRIECHENLAND: INSEL-TIPP

Symi: Wie ein lebendes Amphitheater

Symi ist ein Highlight des Dodekanes. Die Insel liegt sehr weit südlich (etwa auf der Hoehe Nordafrikas) und hat damit ein angenehmes Klima. Es gibt rund 250 Sonnentage im Jahr. Auf den ersten Blick wirkt die Insel recht kahl, insbesondere wenn man sich von Norden nähert. Kommt man hingegen von Süden in die rundum perfekt geschützte Klosterbucht (Panormitis), eröffnet sich ein Anblick wie aus dem Bilderbuch.
Der Haupthafen hat seinen ganz besonderen Charme: Ganz und gar nicht touristisch, sondern eher wie ein einsames, malerisches Bergdorf. Dieser Eindruck währt allerdings nur, bis die Touristenfähren aus Rhodos kommen... Doch das passiert glücklicherweise nicht allzu oft.
Wer Symi erkunden will, braucht Kondition. Vom südlichen Ende der Stadt gelangt man über die sogenannte Treppenstrasse mit über 500 Stufen zur Oberstadt Chorió. Um den Hafen klammern sich dezent kleine Häuschen in den Berghang. Steile Treppen vernetzen die einzelnen Gässchen untereinander. Symi ist wie ein großes Amphitheater rings um den Hafen errichtet.
Auf dem Weg nach Chorió liegt Georgios Taverne, sehr griechisch und mit Töpfegucken, wie es sich gehört. Wer diesen Brauch nicht kennt: In typisch griechischen Lokalen gibt es keine Speisekarte. Stattdessen marschiert man direkt in die Küche und schaut ungeniert in alle Töpfe. Das Essen bei Georgios ist göttlich bis genial. Alles ist sehr einfach, und die Leute werden eng auf die Tische verteilt – eine urgriechische Oase im San Tropez der Dodekanes.
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