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| Sonnenuntergänge unter Palmen: So muss das Paradies aussehen... |
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YACHTCHARTER KARIBIK: REVIER-INFO Britische Jungferninseln – Leben wie im Paradies
Die Britischen Jungferninseln (British Virgin Islands, BVI) machen ihrem Namen alle Ehre. Denn sie sind vom Massentourismus glücklicherweise noch nicht entdeckt worden. Die größte der Inseln ist Tortola, die wegen ihrer vielen Yachthäfen und Anlegeplätze ein Seglerparadies ist. Ein ganzjährig beständig warmes Klima, unberührte Strände und eine unbeschwerte Lebensweise charakterisieren Land und Leute.
Generelles
Die BVI’s haben ein warmes bis heißes tropisches Klima, das durch den Passat etwas gemildert wird. Während des ganzen Jahres sind die Temperaturen beständig zwischen 20 und 30 Grad. Also Bedingungen, von denen wir im kalten Europa nur träumen... Die Vegetation ist vielfältig. Im Inland der Inseln findet sich oft dichter Busch und Wald, durchsetzt mit farbigen Agavenstängeln. Kakteen und diverse Tropenfrüchte wie Bananen, Kokosnüsse und Mangos wachsen auf den Inseln. Insgesamt bietet sich also ein paradiesisches Bild von klarem Wasser, feinen Sandstränden und reichem Bewuchs.
Tortola
Tortola ist Vergleich zu den überlaufenen US Virgin Islands ruhig (aber keinesfalls langweilig!) ist. Fast unberührte Strände und Buchten finden sich hier. Eine der schönsten Buchten ist Trunk Bay. Cane Garden Bay ist kein Geheimtipp mehr und zieht viele Besucher und Einheimische an. Dennoch lohnt sich ein Besuch, denn hier im Schatten von Palmen den feinen Sand unter den Füßen zu spüren ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte...
Andere lohnende Buchten sind z.B. Josiah's Bay und Brewer's Bay oder auch Long Bay auf der benachbarten Beef Island. Letzterer ist wirklich etwas für Puristen, denn außer dem malerischen Strand und dem kristallklaren Wasser gibt es keinerlei nennenswerte Annehmlichkeiten. Aber das mag ja vielen genügen... Und die Yacht liegt im Idealfall ja auch nicht weit weg... In Callwood kann man das wahre Leben der West Indies schmecken, denn hier kann der lokale Rum direkt in der Destille verköstigt werden.
Essen & Trinken
Überhaupt scheint der Rum einer der essentiellen Bestandteile des Insellebens zu sein. Er gehört zu jeder Feier. Und die Bars orientieren sich, was ihre Öffnungszeiten angeht, nur am zahlenden Kunden. Für Stimmung bei abendlichen Landgängen ist also gesorgt und ein Cocktail in einer der belebten Bars an Land ist doch allemal besser als ein einsamer Drink und die enge Koje an Bord... Besonders Road Town, die Inselhauptstadt von Tortola ist hier zu empfehlen. Die Bar „Le Cabanon“ ist an Wochenenden eine Party-Hochburg. Segler dürfen aber natürlich auch den „Royal BVI Yacht Club“ nicht verpassen...
Kulinarisch kommt man auf Tortola nicht an Mrs. Satcliffe und ihrem Huhn mit Kokosnuss vorbei. Alle Einheimischen wissen, wo sich ihr Restaurant befindet, obwohl es keine offizielle Adresse hat! Besonders romantisch sind die vielen Restaurants, die nur per Boot erreichbar sind so wie das „Sand Castle“ auf Jost Van Dyke. Die westindische Küche wird fast überall angeboten; frischer Fisch und Krustentiere aller Art und die schmackhaften Curry-Gerichte gehören zu den Leckerbissen. Und diese auch noch in Verbindung mit einem wunderbaren Ausblick serviert zu bekommen, ist dann natürlich besonders nett. Das Fort Burt Hotel in Road Town bietet einen tollen Blick über den Hafen. Und bei alldem gilt: Lockerheit ist Pflicht, Anzugträger oder geschniegelte Kellner sucht man selbst in den besten Restaurants vergeblich. Urlaubsstimmung also allerorten...
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| Tortola: Malerische, unberührte Strände und dichte Vegetation |
Weitere lohnende Ziele
Insbesondere auf Tortola wimmelt es geradezu vor Marinas, von denen es hier mehr als zwei Dutzend gibt. Erwähnt seien die Hodge’s Creek und Penns Landing Marinas im Osten und die Mega Surface Marina in Road Harbour. Hinzu kommen noch einmal zehn weitere Ankerplätze und Moorings. Ein idealer Ausgangspunkt für Törns zu den anderen Jungfern also. Denn auch auf den anderen Inseln gibt es viel zu sehen und zu tun. Und innerhalb einer Woche kann man bequem einmal die wichtigsten Inseln abklappern; als Ausgangs- und Endpunkt ist Tortola zu empfehlen.
Sie südlichste der Inseln ist Norman Island. Hier geht es in der William Thornton Floating Bar (kurz „Willy T“) richtig zur Sache. Zu fortgeschrittener Stunde wird hier gefeiert, dass sich die Balken biegen.
Tauchbegeisterte finden vor der Salt Island beim Wrack der Rhone eines der interessantesten Tauchreviere. Die winzige Cooper Island bietet Moorings und den Cooper Island Beach Club, ein nettes Restaurant / Bar.
Im Süden von Virgin Gorda im östlichen Teil des Archipels befinden sich „The Baths,“ eine der schönsten Felsformationen der Insel. Dort lässt es sich gut schnorcheln und tauchen. Doch Vorsicht bei Schwell! Dann ist es speziell für Anfänger nicht ganz ungefährlich. Der North Sound ist eines der beliebtesten Ziele für Segler. An der Nordspitze von Virgin Gorda gelegen ist er umgeben von mehreren kleinen Inseln wie Necker und Eustatia Island. Der Bitter End Yacht Club befindet sich am North Sound, Wassersport kann hier nach Belieben betrieben werden und das Eustatia-Riff ist ein sehr gutes Schnorchelrevier. Im North Sound liegen auch mehrere coole Bars, wie z.B. die Saba Rock Bar.
Nordwestlich von Tortola befindet sich die Insel Jost Van Dyke. Neben guten Ankermöglichkeiten (u.a. in Little Harbour) belohnt die Insel ihre Besucher mit einem unverfälschten karibischen Flair. Neben schönen palmgesäumten Stränden gibt es hier viele Ausgehmöglichkeiten. Namen wie „Foxy’s Taboo“,“Ali Baba’s” oder „Ivan’s Stress Free Bar“ sprechen für sich… Letztere könnte vom Motto der Insel wie auch der gesamten Inselgruppe abgeleitet sein. Denn die British Virgin Islands bieten alles, nur keinen Stress!
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