Zwischen Umag im nördlichen Istrien und Dubrovnik im südlichen Dalmatien gibt es zur Zeit 45 Marinas. Sie bieten zusammen rund 13.000 Liegeplätze, zwei Drittel davon sind an ausländische Dauergäste, vor allem aus Österreich und Deutschland, vermietet. Knapp die Hälfte der Marinas gehören zur staatlichen ACI-Kette (Adriatic Croatia International Club). Die übrigen sind durchweg privatwirtschaftlich organisiert.
Von den 300 „normalen“ Häfen unterscheiden sich die Marinas vor allem durch den Service, den sie Boot und Crew bieten. Als Mindestanforderungen gelten je nach Kategorie unter anderem Wasser- und Stromversorgung am Liegeplatz, Sanitäranlagen für die Crew, Waschmaschine und Trockner, Rezeption, Parkplätze, Einrichtungen zur Wasserung der Boote wie Slip, Kran oder Travellift, Werkstätten für den Bootsservice, Einkaufsmöglichkeiten sowie Restaurant und Cafe.
Im Normalfall sind Marinas das ganze Jahr über geöffnet. Ausnahmen sind die „Saisonmarinas“, die lediglich vom 1. April bis 31. Oktober geöffnet sind. Dazu gehören die ACI Marina Rab, die ACI Marina Zut, die ACI Marina Piskera und die ACI Marina Palmizana. Die Liegegebühren sind auf den jeweiligen Internetseiten der Marinas veröffentlicht. Wer es gesammelt wissen will, kann bei der Kroatischen Zentrale für Tourismus (kroatien-info@gmx.de, office@kroatien.at, kroatien@gmx.ch) eine Broschüre anfordern.
Neben den Liegegebühren dürfen die Marinas eine ortsübliche Kurtaxe verlangen. Pro Person sind das je nach Ortskategorie und Jahreszeit umgerechnet zwischen 0,35 und 1 Euro.
Gute Voraussetzungen also für Törns in der nördlichen Adria.
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