Hausbootcharter - Hobbykapitän Ahoi: In vielen Gewässern Deutschlands darf man ohne Führerschein fahren

Hausboot fahren ist gar nicht schwer!

Fahren ohne Führerschein – seit 2000 ist das auch in Deutschland möglich. Jedenfalls auf dem Wasser. Einmal Kapitän auf Zeit sein. Über aalglatte Seen fahren, irgendwo festmachen, die Nacht in der Natur verbringen. Auf Deck die Sternschnuppen zählen. Oder morgens früh vom Boot aus ins Wasser springen. All das ist möglich, wenn man sich ein Hausboot mietet.

Hausbootcharter - Hobbykapitän Ahoi: In vielen Gewässern Deutschlands darf man ohne Führerschein fahren

Hausbootcharter – Hobbykapitän Ahoi: In vielen Gewässern Deutschlands darf man ohne Führerschein fahren

Zu diesen führerschein-freien Strecken zählen z.B. weite Teile der Mecklenburgischen Seenplatte. In und um Berlin ist allerdings nach wie vor ein Bootsführerschein für Binnengewässer erforderlich. Inzwischen hat man festgestellt, dass sich die Freizeitkapitäne ohne Führerschein auch nicht viel schlechter anstellen, als diejenigen mit einem Schein. Und so hat man ab der Saison 2004 die Zahl der ohne Bootsführerschein befahrbaren Gewässer nochmals ausgeweitet. Eine entsprechende Karte der Region Brandenburg (Download ca. 30 Sek.) könnt Ihr Euch hier herunterladen. KARTE >>
Bevor es losgeht, muss man sich allerdings einer dreistündigen Einweisung unterziehen. Man bekommt im Schnellkurs Verkehrsvorschriften, Technik und Steuern des Bootes in Theorie und Praxis beigebracht. In zwei Stunden Theorie geht es darum, zu lernen, was Schifffahrtszeichen bedeuten, welche Lichter zu setzen sind und wie man in eine Schleuse fährt. Insgesamt ist aber die Handhabung eines Hausbootes sehr einfach, so dass unter entsprechender Aufsicht sogar Kinder ans Steuer dürfen.

Hausbootcharter - Schleusen: Keine Angst, Schleusen ist ganz leicht!

Hausbootcharter – Schleusen: Keine Angst, Schleusen ist ganz leicht!

Und dann heißt es: “Leinen los…”. In den Navigationskarten sind alle Wasserwege genau eingezeichnet. Man kann in jede beliebige Richtung fahren und normalerweise auch überall anlegen, wo es einem gefällt bzw. wo man niemanden behindert. Es gibt nur wenige Abschnitte an denen man nicht anlegen darf, diese sind aber stets deutlich gekennzeichnet.
So mancher angehende Freizeitkapitän bekommt einen Adrenalinstoß, wenn er an Schleusen denkt. Aber keine Angst, diese sind auch für Anfänger kein großes Hindernis. Schon beim zweiten Mal klappt`s besser und dann empfindet man sie als eine willkommene Abwechslung. Es gibt Schleusen mit und ohne Schleusenwärter, automatische und handbetriebene. Bei den Schleusen kommt man schnell mit den Einheimischen und mit anderen Hausbootfahrern in Kontakt.

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