Spanien

Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.

Balearen Yachtcharter: Für Feinschmecker das SchlaraffenlandBalearen Yachtcharter: Für Feinschmecker das Schlaraffenland

Yachtcharter Balearen: Kulinarisches

Menorca: Geburtsstätte der Mayonnaise und feiner Käse

Die Nähe des Meeres und die damit zusammenhängende Luftfeuchtigkeit könnten Gründe für die hervorragende Qualität der menorquinischen Milch sein. Dieselben Bedingungen, die andere landwirtschaftliche Zweige wie z.B. die Fruchtproduktion behinderten, haben die Entwicklung ausgezeichneter Käsesorten begünsigt.

Jener mit der geschützten Herkunftsbezeichnung „Maó“ ist Käsegenießern weit über die Grenzen Menorcas hinaus ein Begriff. Das älteste Dokument, das den menorquinischen Käse erwähnt, stammt aus dem Jahr 417.
Ein kulinarischen Meilenstein setzten die Menorquiner mit der „Sauce von Maó“: Etwas so simples wie das Entfernen des Knoblauchs aus dem traditionellen Balearischen Allioli, einer Sauce auf der Basis von Olivenöl und Ei, führte zur Kreation der Mayonnaise, die dem Literaturnobelpreisträger Camilo José Cela zufolge eigentlich „Mahonnaise“ genannt werden müsste. Die Formel dieser Sauce tauchte in einer Sammlung spanischer Kochrezepte auf, die im 18. Jahrhundert von einem Mönch des Klosters San Benito in Extremadura niedergeschrieben wurde. Als die napoleonischen Truppen die Bibliothek plünderten, nahmen sie die Sammlung mit, die daraufhin als Basis für einige Rezepte der ruhmreichen französischen Küche diente.
Gleichzeitig manifestieren sich in der Gastronomie die zahlreichen kulturellen Einflüsse, denen die Insel in ihrer Geschichte ausgesetzt war. „Cuscussó“ ist ein weihnachtlicher Nachtisch arabischen Ursprungs. Über dem „Pudding“ weht buchstäblich der britische Union Jack. Zugleich haben die Menorquiner gewagte Kombinationen aus Süßem und Salzigem kreiert, wie Käse mit Rosmarinhonig, oder eine typische Suppe, genannt Oliagua, mit Feigen. Der menorquinische Honig genießt einen hervorragenden Ruf, und die italienisch inspirierten Eiscremes lassen sich bestens mit dem traditionellen Süßgebäck der Insel kombinieren.
Für ihre Hauptspeisen bedienen sich die Menorquiner sowohl aus dem Feld wie aus dem Meer. Die Langusten-Caldereta ist eine Spezialität par excellence. Nicht weniger beliebt sind Gericht wie Bratferkel mit Äpfeln, Schweinelende mit Pflaumen, Auberginenpudding mit Zwiebeln, Kaninchenkuchen, Ochsenschwanzsuppe und viele mehr.
Was Getränke angeht, gibt es eine weitere Spezialität: den Menorquinischen Gin. Dieser unterscheidet sich von anderen europäischen Gin-Sorten vor allem dadurch, dass er aus Traubenwein statt aus Weizen hergestellt wird. Die Produktion erfolgt nach wie vor mit traditionellen Methoden, die auch erforderlich sind, weil der Weinalkohol in der Verarbeitung heikler ist als Weizenalkohol. Ein populäres Mischgetränk heißt „Pellofa“ und besteht aus Gin und Soda. „Pomada“ oder „Gin amb Llimonada“ ist eine Mischung von Gin mit Zitronenlimonade.

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