Südfrankreich Yachtcharter: Zwischen den Inseln kann man gut ankern - aber selten alleineSüdfrankreich Yachtcharter: Zwischen den Inseln kann man gut ankern - aber selten alleine

Yachtcharter Südfrankreich: Insel-Tipp

Schmuckstückchen vor den Toren Cannes: Iles de Lerins

Von Cannes aus ist sie deutlich zu sehen: die Ile Ste. Marguerite, die zusammen mit der kleineren Ile St. Honorat die Iles de Lérins bilden. Die üppige Vegetation, die schönen Badebuchten, die Naturbelassenheit und natürlich ihre Lage – keine zwei Seemeilen von Cannes entfernt – all das macht die Inseln zu einem attraktiven Ausflugsziel nicht nur für Segler, sondern auch für Ausflugsschiffe voller Touristen sowie die Einwohner von Cannes.

Auch wenn man die Inseln teilen muss - sie lohnen den Besuch auf jeden Fall. Wer mit dem eigenen Boot kommt, ankert zwischen den Inseln über hellem Sandgrund auf 1,3 bis 8 Metern. Außer bei Ostwind liegt man hier gut geschützt. Sobald der Anker ausgebracht ist und man den Blick umherschweifen lässt, kommt Vorfreude auf: sehr klares Wasser und schattige Kiefernwälder machen Lust die Inseln näher zu erkunden.
Im Süden liegt die Ile St. Honorat. Sie verfügt über einen winzigen Hafen, in dem man (nur) mit dem Beiboot anlegen kann. So winzig wie der Hafen ist die ganze Insel: In ein bis zwei Stunden ist man bei gemütlichem Gang einmal außenrum gelaufen. Einen Besuch lohnt das direkt am Meer gelegene Monastre Fortifie de Saint-Honorat. Diesem Kloster gehört die ganze Insel, die dort lebenden Mönche haben eine parkähnliche Landschaft aus Pinien angelegt.

Südfrankreich Charter: St. Honorat - Das Kloster lohnt einen BesuchSüdfrankreich Charter: St. Honorat - Das Kloster lohnt einen Besuch

Die Nachbarinsel Ile de Sainte-Marguerite ist wesentlich größer und ein Paradies für Naturfreunde: hier erlebt man üppige, bunte Vegetation ohne den Lärm von Autos und Mopeds. Die Insel ist autofrei und unbebaut außer einer mittelalterlichen Festung, die heute als Jugendherberge dient, und einigen kleinen (aber teuren) Restaurants. Empfehlenswert ist der sieben Kilometer lange Naturpfad Sentier Botanique. Zwischen Kiefern und Eukalyptusbäumen genießt man unaufhörlich den Blick aufs Meer.


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