Spanien

Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.

Korsika Yachtcharter - Inseln und romantische Ankerbuchten im SüdostenKorsika Yachtcharter - Inseln und romantische Ankerbuchten im Südosten

Yachtcharter Korsika: Revier-Info

Wilde, paradiesische Buchten

Korsika ist anders. Keine rosarote Happy-Ferieninsel, sondern eigensinnig, wild und rebellisch. Gerade das macht die ungeheure Faszination aus, die Korsika-Fans immer wieder kommen lässt. Fast 1200 km urwüchsige Küstenlandschaften mit Steilküsten, Buchten und Stränden. Dahinter ein zerklüftetes Gebirge, dessen Gipfel bis auf 2500 Meter ansteigen. Die Küste lässt sich grob in vier Abschnitte unterteilen: Die windreiche Straße von Bonifacio, der Südosten mit seinen langen Sandstränden, der raue Norden sowie die landschaftlich reizvolle, wilde Westküste. Wir stellen sie nacheinander vor.

Straße von Bonifacio: Das Gebiet zwischen der Südspitze Korsikas und der Nordküste Sardiniens ist ein wahres Traumrevier für Segler. Hier weht meist eine frische Brise, auch wenn sonst überall in der Gegend Flaute herrscht. Dazu ist es ein landschaftlich ungemein reizvoll: im Norden die wilden, paradiesischen Buchten Korsikas und im Süden die Costa Smeralda, deren Atmosphäre durch dem lebenslustigen, bunten, lärmenden Lebensstil der Italiener geprägt ist.
Der Südosten: Zwischen der Südspitze Korsikas und Porto Vecchio an der Ostküste gibt es eine Vielzahl von Inseln, romantische Ankerbuchten und geschützte Golfe. Meist herrscht auch gutes Segelwetter: Der Wind der Straße von Bonifacio weht über den flachen Süden der Insel hinweg und gelangt kräftig und weit nach Südosten, während Windsee und Dünung das nicht schaffen. Das Ergebnis: ein kräftiger, ablandiger Wind bei relativ wenig Welle.
Der Norden: Zwischen Bastia und Calvi weht – ähnlich wie im Süden - auch im Sommer ein kräftiger Wind parallel zur Küste. Die nicht seltenen Sturmlagen lassen sich auf einigen recht gut geschützten Ankerplätzen abwettern oder man zieht sich auf die jeweils andere Seite des Cap Corse zurück. An diesem Küstenabschnitt befindet sich einer der schönsten Strände der Insel - Saleccia - der aber sehr offen ist und nur bei ganz ruhigem Wetter als nächtlicher Ankerplatz taugt. Ein besonderer Reiz liegt in der Tatsache, dass die toskanische Insel Elba nur eine Tagesetappe entfernt ist. Von dort kommt daher auch ein erheblicher Teil der Schiffe, die den Norden Korsikas besuchen - darunter auch viele italienische Segler und Motorboote, für die Macinaggio und St. Florent sozusagen vor der Haustür liegen.

Korsika Charter: Calvi - Imposant thront die Zitadelle über dem YachthafenKorsika Charter: Calvi - Imposant thront die Zitadelle über dem Yachthafen

Die Westküste: Die Westküste ist landschaftlich der interessanteste Küstenabschnitt Korsikas. Steilküste wechselt sich ab mit kleinen Buchten und Sandstränden. Sie hat zwar den Ruf, ein Starkwindrevier zu sein, zumindest im Sommer ist jedoch eher das Gegenteil der Fall. Wenn im westlichen Mittelmeer Flaute ist, dann gibt es an der korsischen Westküste ebenfalls keinen Wind. Aber auch wenn Mistral- oder Libeccio-Zeit ist, bleibt der Wind an der Westküste in aller Regel relativ schwach. Das gilt vor allem für den Abschnitt zwischen Scandola und Sénétosa. Umso mehr ist dieser Küstenabschnitt jedoch der durch den Mistral verursachten Dünung ausgesetzt.
Das Hauptproblem an der Westküste ist daher: Es gibt nur einige wenige brauchbare Ankerbuchten, wo man gegen die in regelmäßigen Abständen auftretende kräftige Dünung ausreichend geschützt ist. Und diese Schlupfwinkel füllen sich - ebenso wie die wenigen Häfen - in der Hochsaison recht schnell, wenn der Wetterbericht sich verschlechtert.
Allerdings ist die Zahl der Schiffe an der Westküste generell viel niedriger als etwa im Süden oder gar im Südosten der Insel. Erst wenn ein dauerhaftes Hochdruckgebiet zu erwarten ist, steigt die Zahl der Schiffe deutlich an und all die vielen Schönwetter-Ankerbuchten, an denen diese Küste so reich ist, beginnen sich zu füllen. Dann kommen sozusagen über Nacht viele französische Schiffe vom Festland herüber, die dort geduldig auf diese Wetterlage gewartet haben und sich dann auf den Weg nach Korsika machen.


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