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Yachtcharter - Bavaria 31 Cruiser Yachtcharter - Bavaria 31 Cruiser

WERFT-PORTRAIT

Bavaria: Preis-Leistungs-Werft aus Giebelstadt

Alles begann mit Fensterrahmen. Bis Winfried Herrmann, der Gründer von Bavaria Yachtbau, in den siebziger Jahren entschied, sich ab sofort auf den Bootsbau zu spezialisieren. Eine weise Entscheidung, die der Segelwelt seitdem viel Spaß bereitet hat – und Bavaria einen rasanten Aufstieg eröffnete. Heute zählt das Unternehmen aus dem bayrischen Giebelstadt 650 Mitarbeiter. Der Output ist beeindruckend: 2006/07 wurden insgesamt etwa 4.000 Segel- und Motoryachten hergestellt und mehr als 290 Millionen Euro umgesetzt.

Bavaria-Yachten gelten als typische Charterboote der Mittelklasse. Als Fahrtensegler erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Dies ist auch den sehr günstigen Preisen zu verdanken, mit denen die Werft ihre Kunden beglückt. Drei Modellreihen werden in unterschiedlichsten Ausführungen gefertigt: „Cruiser“ heißen alle Segelyachten für Fahrtensegler, unter dem Namen „Match“ kommen die Regatta-Segler aus der Werft und auch Motoryachten werden im Rahmen der „Sport“-Serie von Bavaria gebaut. Mit der neuen „Vision“-Ausfertigung (u.a. als 50-Fuß-Yacht erhältlich) will Bavaria mit mehr Luxus und erhöhtem Komfort unter Deck sowie einer gehobenen Ausstattung an Deck sich in Richtung Oberklasse orientieren.

Die Cruiser-Reihe gibt es von 30 bis 50 Fuß Länge in insgesamt acht verschiedenen Größen. Die 31 Cruiser ist dabei das neueste Modell. Sie kam im Frühherbst 2007 auf den Markt. Die Motoryachten von Bavaria sind zwischen 27 und 42 Fuß lang.

Im Jahr 2005 geriet Bavaria in Negativ-Schlagzeilen. Bei einer Regatta vor der kroatischen Küste erlitt eine Bavaria 42 Match Kielverlust; ein Segler ertrank. Bavaria erwirkte während der anschließenden Berichterstattung eine einstweilige Verfügung gegen die „Yacht“. Es werden keine Match-Yachten mehr produziert.

Kritiker bemängeln, dass bei der auf Preis-Leistung getrimmten Bavaria-Flotte in einigen Belangen die Qualität auf der Strecke bleibt. Die Yachten von Bavaria sind eher auf viel Platz als auf perfekte Segeleigenschaften getrimmt. Auch das Design kommt eher schlicht und altmodisch daher. Allerdings sind sie leicht zu bedienen und für all diejenigen, die auf dem Wasser auf Urlaubskomfort nicht verzichten wollen eine gute Lösung. Und: Was den Preis angeht, sind Bavaria-Yachten kaum zu schlagen.

Bootscharter - Bavaria 50 Vision Bootscharter - Bavaria 50 Vision

Im August 2007 wurde Bavaria Yachtbau von dem amerikanischen Unternehmen Bain Capital mehrheitlich übernommen. Seitdem segelt die Flotte aus Giebelstadt also unter fremder Flagge... Über eine Milliarde Euro soll das Geschäft gekostet haben. Offiziell wurde aber Stillschweigen vereinbart. Wenn das mal keine zukunftsträchtige Investition war... Und der neue Eigentümer ließ auch bereits verlauten, dass die Bavaria-Yachten, die bislang vor allem in Deutschland und Europa vertrieben werden, fortan auch verstärkt die internationalen Märkte aufmischen sollen... Gute Voraussetzungen dafür sind allemal vorhanden.

Der rasante Aufstieg und die innovativen Methoden und Modelle von Bavaria sind vor allem mit einem Namen verbunden: Winfried Herrmann, dem Firmengründer, der auch in Zukunft weiter als Ideengeber fungieren wird. Mit ihm am Steuer der Bavaria wird das Unternehmen wohl auch weiter nur noch mehr Wind in die Segel bekommen.


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