IJsselmeer Charter: Lemmer ist eine der Charterhochburgen des IJsselmeeres

Marinas, Infrastruktur, Navigation, Klima

Die meisten Crews starten von Häfen an der Ostseite des Ijsselmeeres – einfach weil die Anreise praktischer ist, mit dem Auto ist man – vor allem aus Westdeutschland – in Nullkommanix vor Ort. Die größten Charterzentren heißen Lemmer, Stavoren und Makkum – alle drei direkt am Ijsselmeer. Darüber hinaus gibt es Wassersport-Zentren wie z.B. Sneek, die etwas weiter im Landesinneren an einer der zahlreichen Wasserstraßen und Seen Frieslands liegen. Doch auch hier kommt man über die Kanäle und ein paar Schleusen schnell ins Ijsselmeer.

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Die Ausstattung der Charteryachten ist im Allgemeinen überdurchschnittlich gut, mit Rettungsinsel, Heizung und oft auch automatischen Rettungswesten. Die Charterzeiträume sind nicht an den sonst üblichen Samstag-Samstag-Rhythmus gebunden, sondern in der Regel werden auch Wochenend- sowie 5-Tages-Charter angeboten.
Die Infrastruktur am Ijsselmeer ist hervorragend. Die Dichte und Qualität der Marinas ist sehr gut. Nahezu jeder Ort hat einen Hafen, und überall gibt es Einkaufsmöglichkeiten und saubere Sanitäranlagen. Man muss nicht lange planen, sondern kann ganz unbesorgt in den Tag hinein segeln, denn überall findet sich ein geeigneter Hafen mit allen Versorgungsmöglichkeiten. Durch die Dämme ist das IJsselmeer gezeitenlos und bei normaler Wetterlage ein ziemlich ruhiges Gewässer. Im Gegensatz zur Welle weht der Wind aus der Nordsee natürlich ungehindert über den Dammhinweg – perfekte Voraussetzungen zum Segeln.

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Navigatorisch ist das Revier – bei schönem Wetter – recht einfach und eignet sich auch für Anfänger und Familien. Die Fahrwasser und Untiefen sind durchgängig betonnt und durch die durchgängige Befeuerung ist auch die Ansteuerung bei Nacht problemlos. Bei klarer Wetterlage ist immer Land in Sicht. Die einzige Herausforderung stellt die geringe Tiefe dar – an keiner Stelle ist es tiefer als vier Meter. Zudem gibt es viele Untiefen und Sandbänke, die man großräumig umfahren sollte.
Richtig gefährlich wird das aber bei schwerem Wetter, wenn sich die für flache Gewässer typischen kurzen, steilen Wellen aufbauen. Die Gefahr, auf Sandbänke aufzulaufen, ist bei Sturm noch viel größer, vor allem wenn auf Legerwall gerät. Obwohl das Ijsselmeer an normalen Tagen aussieht wie ein harmloser Binnensee, ist es dringend ratsam, bei Sturm rechtzeitig einen Schutzhafen aufzusuchen. Und zwar nicht nur für unerfahrene Crews…
Das Klima ist mitteleuropäisch mild. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer bei 21 Grad, der Wind kommt vorwiegend aus West mit einer Stärke von durchschnittlich 4-5 Bft. Das Abhören des Wetterberichts ist Pflicht, denn das Wetter kann schnell umschlagen und dann ist höchste Vorsicht geboten.

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