Schottland Charter: Der Firth of Clyde ist eines der traditionsreichsten Segelreviere Schottlands

Was Charter-Crews auf keinen Fall verpassen sollten

Die schottische Küste ist enorm vielseitig. Im Folgenden eine Beschreibung der Highlights eines Schottland-Törns:

Schottland Charter: Der Firth of Clyde ist eines der traditionsreichsten Segelreviere Schottlands

Schottland Charter: Der Firth of Clyde ist eines der traditionsreichsten Segelreviere Schottlands

Hebriden: Die Hebriden sind eine große Gruppe von Inseln vor der schottischen Westküste. Man unterscheidet die Inneren und die Äußeren Hebriden. Sie erstrecken sich über 200 km von Nord nach Süd, liegen entweder direkt vor der Küste oder bis zu 50 km davor. Sie sind zum Teil recht groß und bilden einen dichten, stabilen Schutzwall, der das Festland vor dem Atlantik abschirmt. Es sind insgesamt etwa 500 Inseln, nur etwa 10% davon sind besiedelt, und selbst diese nur dünn. Landschaftlich bieten sich zum Teil grandiose Ausblicke beim Segeln, es ist hügelig und karg, aber dennoch grün, irgendwie verwunschen.

Orkney Iseln: Ein Archipel im Norden Schottlands, das aus ca. 100 Inseln besteht. Nur 20 davon sind bewohnt. Bäume gibt es kaum, dafür umso mehr Seevögel, die kreischend durch die Lüfte segeln. Die Landschaft ist bizarr: steile Küsten, karge, moosgrüne Wiesenlandschaften, windumtoste Klippen.

Tobermory: Das Hafenstädtchen auf der Insel Mull ist das Segelzentrum der schottischen Westküste

Schottland Yachtcharter: Der Caledonian Canal durchquert Schottland diagonal

Schottland Yachtcharter: Der Caledonian Canal durchquert Schottland diagonal

Firth of Clyde: Der Firth of Clyde liegt vor Glasgow und wirkt durch die vorgelagerten Inseln wie eine geschützte, aber tiefe Bucht, mit relativ ruhigen Gewässern und gewundenen Wasserwegen (Lochs), die tief in die umgebenden Highlands einschneiden. Es ist eines der bekanntesten und traditionsreichsten Segelreviere Schottlands.

Argyll: Dieses Revier im Südwesten von Fort Wiliam an der Westküste ist ebenfalls ein Segelzentrum in Schottland, ähnlich dem Firth of Clyde. Die vielen vorgelagerten Inseln schützen es und schaffen zauberhafte Buchten. Lochs schneiden ins Festland ein. Die Küstenlinie von Argyll ist größer als die von ganz Frankreich.

Loch Ness: der bekannte Binnensee ist mit seinen knapp 40 km Länge ein respektables Segelrevier, auf dem man durchaus ein paar Tage lang abwechslungsreich kreuzen kann. Mit seinen 320 Meter ist er sogar tiefer als die Nordsee.

Caledonian Canal: Dieser Kanal zieht sich über 100 km diagonal durchs Land zwischen Inverness und Fort William. Es ist eine beliebte Hausboot-Strecke, macht aber mit der Segelyacht ebenso viel Spaß. Denn auf dem Weg sind zahlreiche natürliche Seen, auf denen man ordentlich kreuzen kann. Von Inverness aus gesehen passiert man zuerst den Moray Firth (gehört zur Nordsee), dann den River Ness, Loch Dochfour, Loch Ness, Loch Oich, Loch Lochy, Loch Linnhe sowie den Firth of Lorne, der bereits zum Atlantik zählt. Lediglich ein Drittel der Strecke wurde künstlich geschaffen. 29 Schleusen muss man passieren. An der ersten Schleuse darf man die – nicht ganz billige – Kanalgebühr entrichten, doch diese gilt für den gesamten Kanal, danach sind keine weiteren Gebühren fällig. Außerdem erhält man einen Schlüssel, der sämtliche WCs und Duschen auf der Strecke aufschließt. Die Ausgabe lohnt sich!

Whisky Trail: An der Westküste Schottlands befinden sich einige traditionsreiche, weltbekannte Destillerien. Wer Segeln und Whisky gleichermaßen liebt, orientiert seinen Törnverlauf an den Whisky-Orten. Jeden Abend legt man an einem anderen Whisky-Mekka, besichtigt die Destillerie und probiert einen Schluck. Jährlich im Juli macht eine Flotille von etwa 100 Segelyachten genau das – eine Whisky-Tour von Oban über Talisker nach Lagavulin. An jedem Ort sind Besichtigungen, Verkostungen und Feiern organisiert. Das ganze nennt sich Classic Malts Cruise.

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