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Segelreviere in Mallorca / Menorca

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739 Yachten im Revier Mallorca / Menorca verfügbar

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  • Yachtcharter Griechenla Bavaria Cruiser 46
    Bavaria Cruiser 46
    Kykladen / ?g?is 4 Bewertungen
    • 8 Personen / 14.27 Meter
    • 20.06.2020 / 7 Tage
    2190,00€  
    Infos  
    40,0% Rabatt
  • Yachtcharter Spanien Lagoon 39
    Lagoon 39
    Mallorca-Menorca 4 Bewertungen
    • 8 Personen / 11.74 Meter
    • 27.06.2020 / 7 Tage
    4153,50€  
    Infos  
    10,0% Rabatt
  • Yachtcharter T?rkei Hanse 458
    Hanse 458
    T?rkei 4 Bewertungen
    • 0 Personen / 14.04 Meter
    • 25.04.2020 / 7 Tage
    2685,00€  
    Infos  
    25,0% Rabatt
Mallorca Charter: Karibische Gef?hle - Sonnenuntergang in einer Bucht bei Cala es Cal? Mallorca Charter: Karibische Gef?hle - Sonnenuntergang in einer Bucht bei Cala es Cal?

YACHTCHARTER BALEAREN: T?RNBERICHT

Rund Mallorca in zwei Wochen

Seit vielen Wochen m?chte ich endlich meinen angefangenen T?rnbericht abschlie?en, nur komme ich momentan einfach nicht dazu. Nun habe ich mich wenigstens aufgerafft meinen letzten T?rn stichwortartig zusammenzufassen. Vielleicht kann das jemanden als Unterst?tzung f?r die eigene T?rn-Planung dienen.

Meine Crew bestand aus f?nf Erwachsenen und meinem vierj?hrigen Sohn. Als Ziel haben wir uns recht schnell die Balearen ausgesucht. Zum einen weil die meisten von uns noch nie dort waren, zum anderen hat Mallorca anscheinend doch noch mehr zu bieten als uns gewisse Deutsche TV-Sender glauben machen wollen.

Samstag, 26. Juni: Einchecken Unser Flug geht um 6 Uhr ab Stuttgart. Ziemlich fr?h, aber daf?r landen wir bereits um 8 Uhr in Palma und haben so reichlich Zeit und k?nnen unseren Urlaub stressfrei beginnen. Mit dem Taxi sind wir dann auch schnell im Hafen von Palma im Real Club Nautico bei unserem Vercharterer. In einem ger?umigen B?ro wird nach kurzer Wartezeit innerhalb von zehn Minuten die notwendige B?rokratie abgewickelt und die ber?hmte Kaution in H?he von 1250 Euro hinterlegt. Die ganze Abwicklung beim Einchecken l?uft vorbildlich und ?u?erst p?nktlich ab. Zur ?bergabe werden wir mit einem K?bel mit gek?hltem spanischem Sekt empfangen.

Die M?ngelliste unserer Oceanis 381, die auf den Namen "Kiwi" h?rt, liest sich wie folgt: In der Bugkabine unter der Koje staut sich etwas S??wasser, Paddel f?r das Dingi fehlen, der Au?enborder fehlt, eine Lampe in der Pantry geht nicht, nur drei Festmacherleinen an Bord. Nach kurzer R?cksprache bekommen wir die fehlenden Paddel und eine weitere Festmacherleine. Das Wasser unter der Bugkoje k?me vom ?berlaufventil des Wassertanks - wir sollen das beim n?chsten Wassertanken beobachten, stellt ein Helfer nach einer Geschmacksprobe fest. Ein weiterer Helfer bringt dann den Au?enborder und gegen sp?ter, als die meisten anderen Crews auch eingecheckt haben, wird die kaputte Lampe ausgetauscht.

Sonntag, 27. Juni: Palma de Mallorca - Puerto de Andraitx: Ein S?dwind mit ca. 15 Knoten empf?ngt uns. Obwohl man immer wieder liest, dass es empfohlen wird Mallorca gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden, entschlie?e ich mich aufgrund der Wetterprognosen dazu andersrum zu fahren. Da s?mtliche Pl?tze am G?stesteg belegt sind und schon einige in der Hafenmitte ankern, suchen wir uns im Bojenfeld vor dem Hafen in der N?he der Hummerk?sten einen Platz.

Am sp?teren Abend kommt von einem Nachbarschiff der Skipper in seinem h?lzernem Ruderboot. Wie sich herausstellt, hat sich der geb?rtige Schwede hier niedergelassen und jobbt in Andraitx. Im Winterhalbjahr hat er eine Wohnung in der Stadt und ?ber den Sommer lebt er mit seiner Frau und den zwei Kindern auf einem ?lteren Kutter. Der Schwede gibt mir den Tipp lieber die Boje zu wechseln, da genau diese schon mehrmals bei Schiffen dieser Gr??e nicht gehalten h?tte. Wir nehmen den Tipp gerne an und gehen an die benachbarte Boje, an der normalerweise eine gr??ere Stahl-Yacht festgemacht ist.

Montag, 28. Juni: Puerto de Andraitx - Puerto de S?ller: Da wir rechtzeitig in Puerto de S?ller sein wollen, legen wir bereits um 9.15 Uhr ab. Der Wind bl?st mit 20 Knoten aus Nord und ich entschlie?e mich erst mal mit Motor die Insel Dragonera zu passieren. Ab der Durchfahrt zwischen Dragonera und Mallorca baut sich der Seegang von fast Null auf 3 bis 4 m Wellenh?he auf. Obwohl die Logge 6 Knoten Fahrt anzeigt, machen wir nur 2,5 Knoten ?ber Grund.

In Port de S?ller angekommen, stellen wir fest, dass der Hafen tats?chlich bestens gesch?tzt ist. Laut meinem Hafenhandbuch ist der westliche Teil des Hafens milit?risches Sperrgebiet. Dies muss sich vor kurzem ge?ndert haben. Wir finden zwei neue Schwimmstege vor und die Muringleinen sehen aus, als ob sie noch keine vier Wochen im Wasser h?ngen. Wir finden also reichlich Platz vor und erfreulicherweise m?ssen wir auch keine Liegegeb?hren bezahlen. Kurz nach uns macht auch noch die "Hip Hop" fest. Skipper Mark hat mit seiner Crew beim gleichen Vercharterer gebucht.

Dienstag, 29. Juni: Hafentag in Puerto de S?ller: Meiner Meinung nach ein unbedingtes Muss! Mit der alten Siemens-Stra?enbahn f?hrt man nach S?ller-Stadt, wo man sich an den vielen engen Gassen und an der sch?nen Architektur stundenlang erg?tzen kann. Wenn man mal einen Blick in eines der H?user erhaschen kann, sieht man den oft wundersch?n angelegten Hinterhof.

Mittwoch, 30. Juni: Puerto de S?ller - Marina de Bonaire: Da es an der Nord-West-Seite nicht mehr viele Anker-M?glichkeiten gibt, wollen wir heute um das Cap Formentor in die Bucht von Pollensa kommen. Bei 4 Knoten Wind aus Nord-Ost fahren wir unter Motor in Richtung Cap Formentor. Gegen 10 30 Uhr steigert sich der Wind auf 10 Knoten und wir setzen Segel. Nach dreieinhalb Stunden ankreuzen haben wir es geschafft und das Cap liegt steuerbord querab. Der Wind legt nochmals zu auf immerhin 15 Knoten aus Nord-Ost. Jetzt geht es nat?rlich in die andere Richtung und auf Kurs 220? mit Schmetterling in Richtung Bonaire - einem kleinen vertr?umten Hafen im S?dende der Bucht.

Kurz bevor wir einlaufen, machen wir noch ein paar Schl?ge hoch am Wind und schaffen immerhin 7,8 Knoten Fahrt. Um 17 Uhr laufen wir in Bonaire ein. Die Hafeneinfahrt ist relativ flach und ein Blick aufs Echolot lohnt sich. Bei entsprechendem Seegang sollte man diesen Hafen lieber meiden. Ist man aber erst mal drin, liegt man wie in Abrahams Scho?. Eine ?ber 5 m hohe Mauer sch?tzt den Hafen hervorragend.

Mallorca Yachtcharter: Cabrera - Die kleine Insel lohnt einen Abstecher Mallorca Yachtcharter: Cabrera - Die kleine Insel lohnt einen Abstecher

Donnerstag, 1. Juli: Marina de Bonaire - Cala es Cal?: Eine kleine Bucht ca. 1,2 sm s?dlich von Cap Farrutx ist auf dieser kurzen Etappe unser Ziel. Auf einem Halbwindkurs mit ca. 5 Knoten erreichen wir nach zweieinhalb Stunden die Bucht und machen an einer der wenigen Bojen fest. Die vereinzelten Motorboote, die wir vorfinden, legen gegen Abend ab und wir haben die Bucht f?r uns alleine. Sie l?dt zum Baden ein und ein herrlicher Sonnenuntergang l?sst karibische Gef?hle aufkommen.

Freitag, 2. Juli: Cala es Cal? - Cala Ratjada: Am sp?ten Vormittag legen wir ab und passieren Cap Farrutx. Sodann geht es bei S?d-?stlichen Winden bei 3 bis 4 Beaufort in Richtung Osten. Hoch am Wind und bei m??igem Seegang n?hern wir uns bei optimalen Bedingungen Cala Ratjada. Gegen 14 Uhr nimmt der Wind auf 6 Beaufort zu. Zwei Stunden sp?ter laufen wir dann in den Hafen von Ratjada ein. Durch die Windrichtung steht heftiger Schwell direkt in die Einfahrt. Durch die Wetterlage haben sich ziemlich viele Yachten hier eingefunden und wir m?ssen an der ?u?eren Mole im P?ckchen anlegen.

Kurze Zeit sp?ter kommt unsere "Hip Hop" auch und macht als Dritter im P?ckchen bei uns fest. An der hohen Steinmole sind Arbeiter dabei neue sanit?re Einrichtungen zu erstellen. Wir sind froh, als gegen 18 Uhr der Baul?rm aufh?rt. An eine ruhige Nacht ist dennoch nicht zu denken: Durch den Schwell liegen alle Yachten sehr unruhig und rollen sehr stark seitlich. Ich bin froh, dass ich beim Festmachen auf die Stellung der Masten geachtet habe.

Samstag, 3. Juli: Cala Ratjada - Puerto Cristo: Wir halten es hier nicht mehr aus. An Schlafen ist sowieso nicht zu denken und so ergibt es sich, dass wir und die "Hip Hop" bereits um 7 Uhr - noch vor dem Fr?hst?ck - auslaufen und Kurs auf Puerto Cristo nehmen. Der Seegang ist immernoch ziemlich grob, und der Wind l?sst uns mit nur noch 2 Knoten im Stich. Daf?r entsch?digt uns dann aber Puerto Cristo, eine sehr gut gesch?tzte Marina in einem S-f?rmigen Schlauch. Der Hafenmeister weist uns einen Liegeplatz zu. Der Steg ist mit Wasser und Strom ausgestattet, was in den Liegegeb?hren miteingeschlossen ist. Oberhalb der Marina-B?ros ist ein Swimmingpool, der zum Yachtclub geh?rt. ?brigens kann man im Yachtclub Real Club Nautico hervorragend Essen gehen und ein wundervoller Blick ?ber den Hafen und hinaus auf das offene Meer l?sst uns die vorherige Nacht schnell vergessen.

Sonntag, 4. Juli: Hafentag in Puerto Cristo: Da der Ort einige Sehensw?rdigkeiten bietet, entschlie?en wir uns zu einem Hafentag. Wir besichtigen die Cuevas Drach, eine Tropfsteinh?hle mit einem unterirdischem See, auf dem in h?lzernen Booten ein paar Musiker ein H?hlenkonzert darbieten. Wer m?chte, kann sich das relativ gro?e See-Aquarium anschauen. Alles in allem geht es hier recht gem?tlich zu und ich habe mir geschworen, dass ich hier bestimmt wieder herkommen werde.

Montag, 5. Juli: Puerto Cristo - Puerto Colom: Nach einem Tankstop geht es weiter an der Ostk?ste nach Puerto Colom. Bei angenehmen 4 Beaufort und ungew?hnlichem S?d-Ost-Wind merken wir an der K?stenlandschaft, dass wir den touristischen Zentren wieder n?her kommen. In der Bucht vor dem Hafen von Puerto Colom geht es zu wie auf der Autobahn im Feierabendverkehr. Mit viel M?he finden wir noch einen Ankerplatz mit ausreichendem Schwojkreis. Leider h?lt der Anker erst beim zweiten Anlauf. Die Versorgungsm?glichkeiten an Land sind etwas d?rftig und erfordern einen etwas weiteren Fu?marsch, daf?r m?ssen wir aber auch keine Liegegeb?hren bezahlen.

Dienstag, 6. Juli: Puerto Colom - Puerto Petro: Dies ist unsere k?rzeste Etappe w?hrend des gesamten T?rns. Die 5,4 sm fahren wir mit Motor, um unsere Batterien aufzuladen. In Puerto Petro suchen wir uns einen Ankerplatz in der westlichen Bucht direkt vor einem Club-Strand. Ziemlich am?siert schauen wir dem Animationsprogramm zu. Nach etwa einer Stunde kehrt dann Ruhe ein. Leider nimmt gegen Abend Wind und Schwell so zu, dass ich beschlie?e Ankerwachen einzuteilen. Ich selbst ?bernehme die Wache von 1 bis 2 Uhr und von 5 Uhr bis zum Fr?hst?ck.

Ich habe mir lange ?berlegt, ob ich von meinem Missgeschick mit dem Beiboot ?berhaupt erz?hlen soll. Beim morgendlichen Einkauf mit dem Dinghy geht uns der Sprit aus, so dass wir die letzten hundert Meter in den Hafen paddeln m?ssen. Da an Bord der "Kiwi" ein Ersatzkanister war, haben wir unseren Stolz siegen lassen und sind die 500 Meter auch zur?ckgepaddelt, was bei dem Seegang etwas anstrengend war.

Mittwoch, 7. Juli: Puerto Petro ? Cabrera: Heute wollen wir die 30 sm nach Cabrera fahren. Die ?berfahrt zu dem ehemaligen Seer?uberversteck ist bei idealen Segelbedingungen auf Raumschot-Kurs bei knapp 7 Knoten bald geschafft. Schon aus der Ferne sieht man das Kastell am Eingang der Bucht. Als wir dann die Einfahrt passieren, ?ffnet sich eine wundersch?ne Bucht mit kristallklarem t?rkisfarbenen Wasser. Bei uns kommt S?dsee-Stimmung auf und gleich nachdem wir an einer der 50 Bojen festgemacht haben, st?rzen wir uns in das angenehm warme Wasser.

W?hrenddessen laufen auch unsere Freunde von der "Hip Hop" in die Bucht ein. Skipper Mark kommt kurze Zeit sp?ter mit seinem Dinghy zu uns her?bergepaddelt und fragt, ob wir ihm nicht mit ein bisschen Benzin f?r seinen Au?enborder aushelfen k?nnten. Wir geben nat?rlich etwas ab, wobei er mit viel Gel?chter ?bersch?ttet wird - schlie?lich sollte jemanden, der bei "Shell" arbeitet so was nicht passieren. (Habe ich eigentlich schon erw?hnt, dass ich in Bonaire auf Grund einer fehlerhaften Stromzufuhr leere Bord-Batterien hatte - und ich selbst arbeite in einem Elektrizit?tswerk).

Die Insel steht seit 1991 unter Naturschutz und darf nur mit einer Sondergenehmigung (in der Regel erledigt das der Vercharterer) angelaufen werden. Die Bojen sind entsprechend der zul?ssigen Schiffsgr??e farblich markiert. Auch die Aufenthaltsdauer ist limitiert. Im Juli und August darf man maximal 1 Nacht bleiben, im Juni und September bis zu 2 N?chte und in der ?brigen Zeit bis zu 7 N?chte.

Nat?rlich ist Tauchen und Fischen verboten. Lediglich Schnorchler d?rfen sich an der Unterwasserwelt erfreuen. Unbedingt empfehlen kann ich auch einen Besuch des Kastells. Da der Fu?weg dort hinauf allerdings recht steinig ist, sollte man sich nicht gerade mit Badeschlappen auf den Weg machen. Wir selbst sind allerdings erst am Abend, als die gr??te Hitze weg war, zum Kastell gewandert. Von dort oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Bucht. In Richtung Norden erkennt man Mallorca und bei gutem Wetter wird man durch einen wundersch?nen Sonnenuntergang belohnt.

Donnerstag, 8. Juli: Cabrera - El Arenal: Leider m?ssen wir diesen sch?nen Platz wieder verlassen. Auf der Fahrt zur?ck in die "Zivilisation" steuern wir hoch am Wind in Richtung El Arenal. Wiederum haben wir bei 5 Beaufort und m??igem Seegang Traumbedingungen erwischt. Der Wind hat auf Nord-Ost gedreht und so machen wir eine gute Fahrt. Schon aus der Ferne sieht man den kilometerlangen Strand mit den vielen Hotels. Beim N?herkommen kann man dann auch die Rot-gebrannten Leiber der Urlauber sehen. Ich bekomme Sch?ttelfrost und bin froh, dass ich mir das nicht antun muss.

Die Marina von El Arenal ist etwas abseits und so bekommt man von dem ?blichen Touristenrummel nicht viel mit. Uns wird ein Liegeplatz in direkter Nachbarschaft zur Tankstelle zugewiesen. Ich lasse es mir aber trotz allem nicht nehmen und mache noch einen Spaziergang zum Ballermann-Strand. Nach kurzer Zeit habe ich dann gen?gend Eindr?cke gesammelt und mache mich auf die Suche nach einem Supermarkt. Zwischenzeitlich haben unsere Freunde von der "Hip Hop" auch angelegt.

Am Abend hatte ich noch ein Erlebnis der besonderen (Un)Art. Ein Katamaran mit Totenkopfflagge l?uft in den Hafen ein und m?chte an einer freien Stelle anlegen. Der Hafenmeister steht neben uns an der Mole und bekommt einen hochroten Kopf. Er springt in sein Schlauchboot, f?hrt in Richtung Katamaran und l?sst einen lauten Schrei aus seiner Kehle. Er winkt dem Kat und lotst sie nach einer l?ngeren Diskussion mit einer zwingenden Geste an einen anderen Platz - am allerletzten Ende der Marina an einer unruhigen Stelle d?rfen sie dann festmachen. Piraten habens heutzutage halt schwer - und das ist gut so :-)

Freitag, 9. Juli: El Arenal - Palma de Mallorca: Nachdem wir ja so geschickt direkt neben der Tankstelle liegen und der Tankschlauch lange genug ist, nehmen wir die Gelegenheit wahr und f?llen unsere Tanks mit Sprit und Wasser auf. Der letzte Tag auf See hat begonnen und etwas wehm?tig machen wir uns auf den Weg nach Palma. Wir d?rfen noch einmal den Strand mit den Urlaubern genie?en. Mitten in der Bucht findet eine Surf-Regatta statt und wir m?ssen noch einen kleinen Umweg machen. Im Hafen von Palma ist am heutigen Tag nat?rlich die H?lle los. Dutzende von Charteryachten fahren wie aufgeschreckt in Warteschleifen durch den Hafen und wollen Tanken bzw. suchen den richtigen Steg des Vercharterers.

Unser Anlegeman?ver klappt ohne Probleme und wir werden gleich vom Vercharterer in Empfang genommen und befragt, ob alles in Ordnung war. Gleichzeitig machen wir einen Termin f?r das Auschecken aus. P?nktlich erscheint ein Helfer. Das ganze Prozedere wird nach Plan abgewickelt und nach 15 Minuten ist er zufrieden. Kurze Zeit sp?ter kommt noch ein Taucher und pr?ft die Unterwasserschiffe aller Yachten. Auch er ist zufrieden und wir bekommen anstandslos unsere Kaution zur?ck. Die Nacht d?rfen wir selbstverst?ndlich noch auf der Yacht verbringen. Am Abend gehen wir noch einmal gut essen und genie?en die einheimische K?che bei einer leckeren Fischplatte.

Samstag, 10. Juli: Wir haben auf 8 Uhr zwei Taxis bestellt, die auch p?nktlich erscheinen. Nach kurzer Fahrt sind wir wieder am Flughafen und es hei?t Abschied nehmen. Als Fazit kann ich auf zwei sehr sch?ne Segelwochen bei sehr guten Bedingungen zur?ckblicken. F?r mich steht auf jeden Fall fest, dass wir ganz bestimmt wieder hierher kommen werden.

J?RGEN FRITZ

Segelseite von J?rgen Fritz


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