Spanien

Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.

Hausbootcharter - Urlaub auf dem Wasser: Auch für Gäste ohne größere VorkenntnisseHausbootcharter - Urlaub auf dem Wasser: Auch für Gäste ohne größere Vorkenntnisse

HAUSBOOTCHARTER: RECHT

Ohne Führerschein auf Europas Wasserwegen

Ferien auf dem Hausboot bietet Bootsvergnügen für die gesamte Familie. In vielen Ländern – und auch auf zahlreichen deutschen Gewässern – wird dafür nicht einmal ein Führerschein benötigt.

Für das Steuern von Charterbooten ist auf den Binnengewässern in Frankreich, Großbritannien, Irland und Skandinavien kein Bootsführerschein erforderlich. In den Niederlanden dann nicht, wenn das Boot kürzer als 15 m ist und nicht schneller als 15 km/h fahren kann. Diese Chartergast-freundlichen Regelungen machen die Reviere in diesen Ländern auch für Gäste attraktiv, die ohne größere Vorkenntnisse einmal einen Urlaub auf dem Wasser verbringen möchten. Nach einer Einweisung kann der Charterurlaub beginnen. Das Manövrieren der Boote ist auch ohne Vorkenntnisse einfach und schneell zu erlernen.
Seit einigen Jahren besteht auch in Deutschland die Möglichkeit, ein Charterboot ohne den sonst vorgeschriebenen amtlichen Führerschein zu führen. Möglich ist dies auf verschiedenen Binnengewässern in Deutschland für Hausboote, die bis zu 12 km/h schnell fahren, bis zu 15 m lang sind und nicht mehr als 12 Personen beherbergen.

Hausbootcharter - Europas Wasserwege: Führen in vielen Fällen durch attraktive KulturlandschaftenHausbootcharter - Europas Wasserwege: Führen in vielen Fällen durch attraktive Kulturlandschaften

Die meisten dieser Reviere liegen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, deren Wasserwege auch für Bootsneulinge eine sichere Fahrt gewährleisten. Aber auch Teile der Saale, der Lahn und der Saar stehen für einen führerscheinfreien Charterurlaub zur Verfügung. Im Falle der Saar eröffnen sich natürlich die ohnehin führerscheinfreien Reviere in Frankreich.
Wer auf den für Hauboot-Charterer freigegebenen Gewässern Deutschlands unterwegs sein will, erhält zuvor beim Vercharterer eine dreistündige revier- und bootsbezogene theoretische und praktische Einweisung. Die anschließend ausgestellte Charterbescheinigung ist die Voraussetzung für den führerscheinfreien Ferientörn. So beispielsweise auf der Elde-Müritz- und Müritz-Havel-Wasserstraße, den Rheinsberger und Neuruppiner Gewässern, der Oberen Peene (als Amazonas des Nordens betitelt) unterhalb von Demmin im deutschen Norden sowie auf Teilen der Saar und der Lahn im Westen.


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Die bekannte deutsche Journalistin Barbara Bierach schreibt jeden Monat für Yachtcharterfinder die Kolumne „Übers Wasser gehen“. Sie stammt vom Bodensee, verbrachte einige Zeit in New York und lebt inzwischen in an Sydneys berühmten Hafen. Sie segelt seit ihrem 13. Lebensjahr, aber nach einem auf der Baltic „Lady Blue“ verbrachten Sabbatical schwor sie: Ich geh auf kein Schiff mehr! Doch wer kann dem Lockruf des Meers schon dauerhaft widerstehen? Ihre ironischen Kolumnen kämpfen mit seekranken Mitseglern, unerreichbaren Festmacherbojen, wildgewordenen Spinnakern, italienischen Hafenbehörden, die kein Englisch können und allem anderen, was Segeln zu einem geliebten Abenteuer macht. Viel Spaß damit!

newsClock
09.04.2009
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„Heineken“ heißt das Charter-Schiff und das klingt schon mal vielversprechend. Prost! Außerdem bietet sie acht Kojen, was nichts weiter bedeutet, als dass sechs Leute bequem Platz finden. Das ist auch gut so, denn wir lieben Mitsegler. Bei uns war schon der halbe Freundeskreis an Bord und das spart enorm. Nicht nur, weil wir Charterkosten und Hafengebühren teilen, das auch, aber die wesentliche Ersparnis kommt aus all den Weiterbildungskursen, die wir nicht machen müssen, weil uns unsere Freunde an Bord trainieren. Das ist einmal der Kursus „Effiziente Kommunikation“, den wir nicht besuchen brauchen, denn wir lernen an Bord, wie das geht. Beispielsweise mit Ira. Sie ist zum ersten Mal dabei und will helfen. Also drücke ich ihr die Festmacherleine in die Hand und erläutere, dass die nicht über die Reling zu laufen hat, sondern „unten durch“ und zwar so, dass nix scheuert.

newsClock
09.04.2009
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In den Lehrbüchern klingt Ankern immer ganz leicht: Tidenhub checken, falls gegeben, und veränderliche Wasserstände bedenken, vor Ort dann Segel runter, mit Motor gegen den Wind an die gewünschte Stelle tuckern, auskuppeln, Haken rein sobald das Schiff steht, idealerweise auf fünf bis sieben Metern Wassertiefe. Dann gaaaaanz langsam rückwärts fahren und Kette legen, mindestens dreifache Wassertiefe. Kurz mal ein klein wenig Gas geben, damit der Haken auch sicher fasst und in der folgenden Stunde immer wieder mal gucken, ob das Boot auch ja nicht abtreibt. Dann Bier trinken. Einfach! Kann jeder. Soweit die Theorie. Die Praxis ist in der Regel sehr viel unterhaltsamer.

newsClock
10.07.2009
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