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Spanien

Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.

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Skipper Dirk: Organisiert seit 1994 private Segeltörns

Skipper Dirk: Organisiert seit 1994 private Segeltörns

Privater Adriatörn von Kroatien nach Venedig: Noch Mitsegler gesucht!

Wolltet ihr schon immer mal auf eigenem Kiel in Venedig einlaufen? Dann habt ihr hier mit Skipper Dirk die Chance dazu. Er hat für zwei Wochen im Oktober eine Bavaria 44 gechartert. In Portoroz in Slowenien (nahe der Grenze zu Italien und Kroatien) geht es los. Zunächst ist Urlaubs-Segeln in Kroatien angesagt. Entlang der Küste Istriens mit ihren Buchten, Felsen, Kiesstränden und vielen wirklich sehenswerten, historischen Hafenstädten geht es ein Stück südwärts. Dann Kurs West: in einer Nachtfahrt überquert ihr die Adria und lauft in Venedig ein - ein einmaliges Erlebnis. Mitten in Venedig macht ihr fest und erkundet die Kanäle mit dem Motorboot. In der zweiten Woche geht`s zurück nach Kroatien und wieder an der kroatischen Küste entlang bis nach Portoroz.

Der Törn: Segeln, das bedeutet eine individuelle Art des Reisens, sportlich und zugleich umweltverträglich. Kein Massentourismus, sondern in einer kleinen Gruppe den Zauber der Nördlichen Adria auf eigene Faust entdecken. Selbst die vom Festland unzugänglichen Buchten und Strände können von euch ersegelt werden, und Venedig von der Seeseite her zu erreichen ist an sich schon eine einmalige Sache. Wie einst Marco Polo von China kommend von seiner Heimatstadt empfangen wurde, so werden auch heute noch alle von See kommenden Gäste als Gleichgesinnte herzlich willkommen geheißen. Wer sich in der Stadt auf dem Wasser bewegt, gehört einfach dazu und wird auch so behandelt. Die Einwohner der altehrwürdigen „Serenissima“ lieben Seeleute, die mit ihren Schiffen Jahrhunderte lang den Reichtum der Stadt begründeten. Man kommt im Hafen ins Gespräch, schwatzt mit den Gondolieri und findet ganz selbstverständlich immer eine helfende Hand beim An- und Ablegen. In Venedig mietet ihr ein Motorboot und fahrt durch die Kanäle der Stadt. Neben dem Canale Grande werdet ihr auch den morbiden Charme der dahinter liegenden Stadtteile erkunden, in denen tatsächlich noch „richtige“ Einwohner leben und die nicht nur Kulisse für das tägliche Touristentheater um den Marcusplatz herum sind. Ganz sicher wird auch dieser Törn - wie schon so viele zuvor - zu einem unvergesslichen Urlaub werden. Die inselreichen Küstengewässer Kroatiens, die weite offene See der Adriaüberfahrt und das aus dem Horizont aufsteigende goldene Venedig werden einzigartige Erlebnisse hinterlassen.
Der Ablauf: Die Anfahrt nach Slowenien erfolgt mit dem Kleinbus des Skippers von Berlin aus über München und Innsbruck und dauert je nach Straßenlage ca. 11 Stunden. Der nächste Flughafen befindet sich von Portoroz ca. 65 km entfernt im italienischen Triest. Flüge nach und von Triest kann sich jeder selber buchen, aber wenn gewünscht kann auch das mit vom Skipper organisiert werden, falls man nicht mit dem Bus mitfahren möchte. Ihr übernehmt am Samstag nachmittag das Boot im Yachthafen Portoroz, versorgt euch mit Proviant und werdet Sonntagmorgen in See stechen. Der Skipper ist auch gelernter Koch und wird alle Mitfahrer gastronomisch verwöhnen. Wer will und kann, darf aber auch gerne an den Herd.
Der Törn der ersten Woche wird zunächst an der kroatischen Küste entlang nach Süden führen und ihr werdet dort einige der pittoresken Küstenstädtchen anlaufen. Danach werdet ihr die Adria in Richtung Venedig überqueren und dort in den Sporthafen einlaufen. Mit dem gemieteten Motorboot erkundet ihr die Stadt. Wer nach der ersten Woche von Bord geht, wird in Venedig am Samstag, dem 17.10., mit dem Motorboot zum Flugplatz gebracht und kann per Direktflug nach Berlin Tegel zurückfliegen. Die Teilnehmer der zweiten Woche kommen in der Regel mit der gleichen Maschine in Venedig an und machen die gleiche Reise wie beschrieben in umgekehrter Reihenfolge zurück nach Portoroz. Wer möchte, kann natürlich auch die zweite Woche an Bord bleiben. Die Rückfahrt erfolgt dann mit dem Bus wieder von Portoroz über Innsbruck und München.

Euer Schiff: Die Bavaria 44 wird für diesen Törn ab Portoroz gechartert

Euer Schiff: Die Bavaria 44 wird für diesen Törn ab Portoroz gechartert

Die Yacht: Die Bavaria 44 wird speziell für diesen Törn von Portoroz aus gechartert. Portoroz liegt in Slowenien, nahe der Grenze zu Kroatien und Italien. Die Yacht ist Baujahr 2002, hat vier Doppelkabinen und 2 Bäder. Seglerisch und navigatorisch voll ausgestattet, bietet sie 8-10 Personen reichlich Platz und Komfort.
Der Skipper: Skipper Dirk ist bereits mit (fast) allen Weltmeeren gewaschen. Er unternimmt jedes Jahr solche Törns, an denen Freunde und Stammgäste, aber auch immer wieder neue Leute teilnehmen. Der Skipper ist kein Reiseveranstalter, sondern organisiert den Törn als private Reisegesellschaft, kümmert sich aber natürlich um die Buchung der Yacht, besitzt die notwendigen Fahrerlaubnisse und Erfahrungen zum Führen des Bootes.
Dirk: „Ich bin 43 Jahre alt, verheiratet, habe 2 Kinder, lebe in Brandenburg und arbeite in Berlin als Geschäftsführer eines sozialen Trägers des NaturFreunde Verbandes. Die NaturFreunde blicken als traditioneller Touristenverband auf eine 100-jährige Geschichte zurück, in der versucht wurde die Interessen von Mensch und Natur in Übereinstimmung zu bringen. Nur wenn der Mensch die Natur erleben kann ohne sie dabei zu zerstören, wird er sie auch lieben und schützen lernen. Das gilt ganz besonders für die Weltmeere, über deren Erhalt als lebenswerte Umwelt wir tagtäglich mit unserem Tun mitentscheiden. Ich segle seit meinem 5. Lebensjahr und war als Jugendlicher erfolgreicher Regattasegler in den verschiedensten Bootsklassen. Seit 1994 organisiere ich regelmäßig Törns in viele schöne Segelreviere und entdecke diese dann mit der Familie, mit Freunden, bekannten und auch unbekannten Mitseglern. Auf der Nord- und Ostsee, dem Mittelmeer und dem Atlantik habe ich so im Laufe der Jahre ca. 27.000 Seemeilen unter den Kielen aller möglicher Yachten durchgezogen. Viele Mitsegler, die zu irgendeinem der Törns teilweise zum ersten Mal auf einem Boot standen, sind inzwischen begeisterte Wiederholungstäter geworden und genießen die Ruhe und Harmonie des Hochseebordlebens. Während der Törns bleiben nicht nur unvergessliche Naturerlebnisse, sondern es finden sich auch langlebige Freundschaften... na, und wenn das nicht schon mal Grund genug wäre einfach mal mit einzusteigen ?!“
Termine & Preise: 10.10.-17.10.2009 Portoroz - Venedig 17.10.-24.10.2009 Venedig - Portoroz
Buchbar sind die Wochen einzeln oder auch zusammen. Die Kosten für den Törn belaufen sich für eine Woche Koje und Versicherung auf 320 Euro pro Person und bei Verlängerung in der Anschlusswoche 280 Euro pro Person.
Für Treib- und Betriebsstoffe, Hafengebühren, Gas, Lebensmittel, Getränke und Schlussreinigung ist mit ca. 100 Euro zu rechnen. Dazu bilden wir eine Bordkasse. Die Einzahlung in die Bordkasse, in welche auch der Skipper einzahlt, erfolgt bei Reisebeginn und falls wir etwas sparsam sind, reicht die Bordkasse auch noch für den Diesel der Hin- und Rückfahrt mit dem Bus. Private Ausgaben, der abendliche Tavernenbesuch und außerplanmäßige Ausgaben werden von jedem selbst bestritten oder es wird gemeinsam nach „Kassenlage“ entschieden.
Seglerische Kenntnisse der Mitfahrer sind nicht erforderlich. Sollten diese jedoch vorhanden sein, darf man aber auch gerne ans Steuerrad. Bei Notwendigkeit, z.B. der Adriaüberfahrt, werden Wachen eingeteilt, die in ihre Aufgaben eingewiesen werden und vor allem den Verkehr beobachten müssen, wenn der Skipper mal schläft. Das Boot fährt so lange auf Autopilot oder wird vom eingewiesenen „Co-Skipper“ geführt. Abends werden wir (außer bei der Überfahrt) in einem Hafen liegen, an Land gehen oder im Cockpit den Sonnenuntergang genießen.
Das Wetter ist in der nördlichen Adria im Oktober in der Regel noch ruhig, warm und mild. Schlechtes Wetter oder gar Sturm sind eher selten, können aber natürlich nicht ausgeschlossen werden. Daher sind Änderungen des Reiseablaufs und/ oder der Route möglich. Die Sicherheit steht hierbei an erster Stelle. Unüberlegte, riskante Manöver nur um einen „Fahrplan“ einzuhalten, fallen aus. Passende Kleidung sollte man für diesen Fall jedoch schon mitnehmen und obwohl es tagsüber noch sehr heiß sein kann, werden die Nächte auf dem Wasser doch kühl. Sollte uns wirklich einmal ein Regentag erwischen, gibt es an Land ausreichend Ausflugsziele.
Interessiert? Dann schreibt uns eine Mail an [email protected]