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Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.
Bretagne Bootscharter: Vorbildliche Befeuerung und Betonnung

Segeln im Takt der Tide
Klimatisch profitiert die Südseite der Bretagne vom warmen Golfstrom und im Sommer vom Azorenhoch, das hier früher im Jahr als bei uns in Deutschland seine wärmende und wetterberuhigende Kraft entfaltet. Es drängt die atlantischen Tiefdrucksysteme nach Norden ab und beschert dem Segler neben subtropischen Temperaturen mit einer jeweils ortspezifischen Thermik angenehme leichte Winde.
Selbst der tidengewöhnte Nordseesegler wird sich allerdings daran gewöhnen müssen, dass Ebbe und Flut im Zusammenspiel mit dem Wind und der von Westen anrollenden Atlantikdühnung überraschende Strom- und Seegangsphänomene auslösen können. Generell laufen die Ströme an der gesamten Küste stärker als an der deutschen Nordseeküste. Stromgeschwindigkeiten um vier Knoten sind keine Seltenheit, in engen Passagen und in Flussmündungen können es sogar mal acht Knoten werden. Deshalb ist in jedem Falle Segeln im Takt der Tide angesagt.
Die gesamte Küste verfügt über Häfen mit überdurchschnittlicher Infrastruktur. Mit wenigen Ausnahmen sind sie mit Schwimmstegen ausgerüstet und lassen sich bei jeder Tide ansteuern. Die reichliche und übersichtliche Befeuerung und Betonnung ermöglicht sichere Navigation auch bei Nacht, sofern nicht Nebel (im Sommer allerdings selten) die Sicht behindert. Die Entfernung zwischen den Häfen liegt selten über 20 Meilen, so dass auch bei unvorhergesehenem Wetterumschwung ein sicherer Zufluchtsort niemals weit ist.
Reizvoller ist es jedoch allemal, abseits der Marinas die kleinen Fischerhäfen der idyllischen Flussmündungen und die Buchten des Golfs aufzusuchen. Hier beschränkt sich das tidenunabhängige Liegeplatzangebot für Einheimische und Besucher auf zahlreiche Mooringtonnen.