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Spanien

Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.

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Bretagne Charter: Niedrigwasser an der südbretonischen Küste

Bretagne Charter: Niedrigwasser an der südbretonischen Küste

Was muss man zu Strom und Tidenhub wissen?

In vielen Segelrevieren kann man Strom und Tidenhub vernachlässigen. Nicht so an der Südküste der Bretagne: Hier ist der Strom allgegenwärtig.

In der offenen See vor der Küste fließt er nur mit maximal 2,4 Knoten. Das kann einem zwar zu schaffen machen, wenn man gegenan will, doch mehr Beachtung muss man dem nicht schenken. Genau nachrechnen müssen Wassersportler allerdings beim Eingang in die Bucht von Quiberon, im Golfe du Morbihan (wo er stellenweise bis zu 9 Knoten betragen kann!) und für die Flussfahrten. Hier sollte man speziell darauf achten, dass man mit dem Strom oder bei Stauwasser segelt.

Charter Bretagne: Manchmal fallen bei Ebbe ganze Häfen trocken

Charter Bretagne: Manchmal fallen bei Ebbe ganze Häfen trocken

Der Tidenhub beträgt maximal fünf Meter. Wenn Gewässer befahren werden sollen, die bei Niedrigwasser zu flach werden, hilft die Zwölftel-Regel. Die Faustformel für die Berechnung der Wasserstandshöhen im Verlauf einer Gezeit: Der Tidenhub wird durch zwölf geteilt. In der ersten und sechsten Stunde nach Hochwasser fällt das Wasser um jeweils 1/12. In der zweiten und fünften Stunde sind es 2/12 und in der dritten und vierten Stunde 3/12. Analog dazu verhält sich das Wasser in den sechs Stunden nach Niedrigwasser. Beispiel: Wenn der Tidenhub vier Meter beträgt, senkt sich der Wasserstand in der ersten Stunde um 33 cm, und in der zweiten Stunde um 66 cm. Am Ende der zweiten Stunde hat sich die Wassertiefe also um 99 cm reduziert.