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Spanien

Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.

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Kuba Yachtcharter: Menschenleere Traumstrände, die es per Yacht zu entdecken gilt

Kuba Yachtcharter: Menschenleere Traumstrände, die es per Yacht zu entdecken gilt

Ein Traum für Abenteurer, ein Albtraum für Perfektionisten

Kuba, das bedeutet menschenleere Traumstrände, tolle Schnorchelriffe, verwunschene Mangroven- und Regenwälder, Sommer und Sonne satt. Dazu altehrwürdige Kolonial-Städte wie Havanna und Trinidad, die so prachtvoll sind - wenngleich auch etwas heruntergekommen - dass einem der Atem stockt. Doch Kuba bedeutet auch: Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Und ein hohes Maß an Flexibilität und Improvisationstalent.

Perfekt ist hier nichts, verlassen kann man sich nur darauf, dass eben nicht alles so läuft wie geplant. Mängelliste der Yacht? Ellenlang - nach europäischen Maßstäben. Nach kubanischen ist alles Wesentliche in Ordnung. Und wenn nicht, lässt sich mit ein wenig einfallsreicher Bastelei das Nötigste schon wieder zum Laufen bringen. Wenn man die richtige Einstellung mitbringt, ist Kuba ein Traum: Massentourismus ist (abgesehen von einigen umzäunten All-inclusive-Resorts) ein Fremdwort und jeder kann Entdecker und Abenteurer sein. Zu entdecken gibt es genug. Ungeduldige Perfektionisten hingegen, die meinen, mit einem großen Geldbeutel hier alles in Sekundenschnelle erreichen zu können, werden auf Kuba unglücklich.
Kuba ist nach wie vor ein abgeschottetes, kommunistisches Land. Und das bedeutet vor allem: es herrscht ein Mangel an allem. Fantasie und unkonventionelle Denkweise sind gefragt. Doch Not macht erfinderisch, und darin ist die einheimische Bevölkerung großartig. Irgendwie findet sich immer eine Lösung, und wegen eines Problems braucht man keine schlechte Laune zu bekommen. Die Kubaner sind ein sehr fröhliches, liebenswürdiges und hilfsbereites Volk. Das macht einen Teil des Zaubers dieser Insel aus. Noch dazu scheint die Zeit vor einem halben Jahrhundert stehengeblieben zu sein. Man sieht allerorten den Reichtum, den dieses Land einst hatte. Herrschaftliche Paläste mit hohen Räumen, Stuck und kunstvollen Verzierungen - heute noch immer präsent, aber ziemlich verfallen und renovierungsbedürftig. Die Autos auf der Straße sind teure Edelkarossen - aber mehrere Jahrzehnte alt, und dank ihrer findigen und bastelerprobten Besitzer fahren sie noch immer. Die Supermärkte sind leer, aber auf dem Schwarzmarkt kann man so ziemlich alles bekommen, wenn man sich ein wenig anstrengt. Und nicht selten kommen Fischer ans Boot und verkaufen fangfrischen Hummer und Fisch. Unter der Hand lässt sich so einiges organisieren.

Kuba Bootscharter: Havanna mit seiner prächtigen Architektur und Autos aus den 50ern

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Gleichwohl steht Kuba besser da als so manche Nachbarinsel. Von der Armut und dem Elend auf anderen Karibik-Inseln ist auf Kuba nichts zu sehen. Hier muss niemand Hunger leiden, Lebensmittel gibt es zumindest ausreichend, und zwar für die gesamte Bevölkerung. Das gleiche gilt für die medizinische Versorgung und das Bildungssystem, was in einem augenscheinlich so armen Land schon erstaunlich ist. Und sowohl die Kindersterblichkeits- als auch die Kriminalitätsrate ist vorbildlich niedrig. Sogar im Vergleich zu den USA.
Der Wassersport ist auf Kuba schon seit längerem etabliert, wenngleich er eine geringe Rolle spielt. Es gibt nur wenige Charterschiffe auf der Insel, und noch weniger Charterbasen oder Häfen. Hat man den Heimathafen erstmal verlassen, trifft man in der Regel auf kaum eine andere Charteryacht. Entsprechend spärlich sind die Versorgungsmöglichkeiten während des Törns. Doch mit ein wenig Vorausplanung ist auch dies kein Problem. Meist ankert man in irgendeiner traumhafen Bucht - in der Regel alleine.