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Spanien

Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.

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Charter Karibik: Manche Inseln bestehen tatsächlich nur aus Sand und drei Palmen

Charter Karibik: Manche Inseln bestehen tatsächlich nur aus Sand und drei Palmen

Das perfekte Winter-Revier: Warm, sonnig und windig

Die Inseln der Karibik ziehen sich in einem weiten Bogen über hunderte von Kilometern von Florida nach Venezuela in Südamerika. Auf der gesamten Länge herrscht tropisches bis subtropisches Klima mit Sonnenschein das ganze Jahr über. Dennoch gibt es klimatische Unterschiede zwischen den einzelnen Inselgruppen, die sich dann auch auf die Flora und Fauna auswirken.Grössten Einfluss hat der Passatwind. Je nach Lage der Inseln zu diesem konstant aus Nordosten wehenden Wind unterteilt man die Kleinen Antillen in zwei Gruppen: die „Inseln über dem Wind“ und die „Inseln unter dem Wind“.

Den Norden der Karibik bilden die Bahamas. Hier ist das Klima sehr angenehm und mild. Im Sommer steht das Thermometer bei durchschnittlich 30 Grad, im Winter sinkt es selten unter 20 Grad. Das Wasser ist dann sogar häufig wärmer als die Luft.
Südlich der Bahamas liegen die Großen Antillen: Kuba, Jamaika, Puerto Rico und Hispaniola, die aus Haiti und der Dominikanischen Republik besteht. Auch hier herrscht subtropisches Klima, das aber etwas feuchter ist auf den Bahamas. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen bei etwa 25 Grad. Fast das ganze Jahr über weht ein beständiger Wind.
Südlich der Großen Antillen folgen die Kleinen Antillen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Vielzahl relativ kleiner Inseln zwischen den Jungferninseln im Norden und den Inseln vor der Küste Venezuelas im Süden. Auch hier herrscht das ganze Jahr über schönes Wetter, jedoch gibt es einige klimatische Unterschiede. Die Inseln am östlichen Ende, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen, liegen voll im Einfluss des Passatwindes. Deshalb werden sie auch "Inseln über dem Wind" bzw. "Windward Islands" genannt. Diese Inselgruppe zwischen Jungferninseln und Grenada ist das Hauptsegelrevier der Karibik. Der Passat bringt von Nordosten her feuchte Luftmassen, die sich in kurzen, zum Teil heftigen Schauern abregnen. Entsprechend ist die Vegetation auf diesen Inseln tropisch und üppig grün. Längere Regenperioden sind jedoch unbekannt.
Die südlichen Kleinen Antillen, die in Ost-West-Richtung vor der Küste Venezuelas liegen, sind nicht mehr im Einflussbereich des Passatwindes. Sie heißen deshalb "Inseln unter dem Wind" bzw. "Leeward Islands". Hier ist es trockener und das sieht man sogleich an der Vegetation. Oft ist es auch windstill und die Temperaturen bewegen sich das ganze Jahr über bei 25 bis 30 Grad. Die bekannteste Inselgruppe sind die ABC-Inseln Aruba, Bonaire, Curacao, die Niederländischen Antillen.
Klimatisch gesehen ist die Karibik für Europäer ein perfektes Segelrevier. Die Temperaturen von Wasser und Luft sind rund ums Jahr angenehm hoch, jahreszeitliche Schwankungen gibt es kaum, und je weiter südlicher, desto weniger. Eines gilt es bei der Reiseplanung noch zu bedenken: Im Sommer und Herbst, also etwa zwischen Mai und November, kann es zu Hurrikans kommen. Deshalb meiden die meisten Segler diese Zeit und kommen lieber zur Hochsaison zwischen Dezember und April. Was europäischen Crews sowieso recht ist, können sie doch dem kalten, langen Winter ein Schnippchen schlagen und für ein paar Wochen Sonne tanken.