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Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.
Portugal Charter: Lagos - Von bizarren Sandsteinformationen flankiert

Häfen und Marinas von Lagos bis zum Fluss Guadiana
Die seglerische Infrastruktur an Portugals Algarvenküste ist nicht gerade dicht an dicht. Aber dennoch gibt es eine Handvoll Marinas, Häfen sowie Stege und Anlegeplätze. Die großen Marinas sind - von West nach Ost - Lagos, Portimao, Vilamoura, Faro, Olhao, Tavira sowie eine Flussmarina im Fluss Guadiana, dem Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien. Die ausgedehnten Lagunen von Ria Formosa, östlich von Faro, sowie der Fluss Guadiana selbst verfügen ausserdem über unzählige geschützte Ankerplätze.
Lagos mit seinem alten Kastell liegt romantisch von bizarren Sandsteinformationen flankiert 20 sm östlich vom Kap Sao Vicente. Die mittelalterliche Stadt hat sich zur begehrten Touristenmetropole entwickelt. Im Sommer laden die zahlreichen Straßenrestaurants zum Verweilen in historischer Umgebung. Schon der erste Eindruck von Lagos lässt Erinnerungen an die vergangenen Zeiten der portugiesischen Seefahrt aufleben. Seit 10 Jahren gibt es hier eine moderne, gut geschützte Marina. Der alte Stadthafen wird fast nur noch von Fischern genutzt. Die Einfahrt führt durch einen Kanal mit ausreichender Wassertiefe, auch bei Niedrigwasser. Der Gezeitenunterschied ist mit 1,50 m deutlich sichtbar.
Portimao ist ein Naturhafen, 6 sm östlich von Lagos und 3 sm landeinwärts am Fluss Aride. Er ist dabei, sich zum größten Handelshafen der Algarve zu entwickeln. Auch hier gibt es eine moderne Marina.
Die zur Zeit größte Marina Süd-Portugals ist Vilamoura mit gut 1000 Liegeplätzen, 12 sm westlich von Faro, der Hauptstadt der Algarve. Sie besitzt alle erdenklichen Enrichtungen wie Yachtzubehör, Reparatureinrichtungen, Zoll, Security, Wetterdienst, VHF, CB und Telex, Reparaturwerft, Hebekran, Gas/ Diesel, sanitäre Anlagen mit Duschen, Strom und Wasser. Um das Hafenbecken gibt es zahlreiche Restaurants, Bars, ein Casino und alle erdenklichen Einkaufsmöglichkeiten. Sie ist ein Ort für die Winterarbeiten und als Dauerliegeplatz gut geeignet. Zudem ist die Marina über den 20 km entfernten Flugplatz Faro gut erreichbar.

Portugal Yachtcharter: Cap Santa Maria - Einfahrt zu den Häfen Faro, Olhao und den Lagunengewässern
Das Cap Santa Maria mit Leuchtturm gleichen Namens bildet die Einfahrt von See zu den Häfen Faro, Olhao und den Lagunengewässern. Die Lagunen Ria Formosa umfassen eine 30 sm lange, ca. 11.000 Hektar große Landschaft ungewöhnlicher Art. Über ausgetonnte Fahrwege sind sowohl die Lagunenhäfen erreichbar, als auch geeignete Ankerplätze. Man fühlt sich fast wie in den Wattengewässern der Ostfriesischen Inseln, allerdings mit südländisch, buntem Leben.
Tavira ist der östlichste der portugiesischen Lagunenhäfen und eine wunderschöne Stadt, berühmt durch ihre über 20 Kirchen und Moscheen. Das Zeugnis der 500 Jahre in Spanien und Portugal herrschenden Mauren ist allgegenwärtig.
18 sm östlich von Tavira mündet der wasserreiche, breite Fluss Guadiana. Sein 800 m breiter Unterlauf bildet die Grenze zwischen Portugal und Spanien. Auch hier ist eine neue Flussmarina mit Schwimmstegen entstanden. Der Fluss ist auf 20 km landeinwärts für Yachten bis 2,50 m Tiefgang befahrbar, unterliegt allerdings starken Strömungen bei Ebbe, die das Einlaufen um diese Zeit erschweren.
Ein Flussankerplatz vor Acutim und Sanluca de Guadiana mitten im Strom, also auf der Grenze Portugals und Spaniens, ermöglicht sowohl den Genuss spanischer als auch portugiesischer Küche zu niedrigen Preisen. Die Festungen Castro-Marim und die kleine, lebhafte Hafenstadt Vila Real de Santo Antonio auf der portugiesischen Seite sowie das gegenüber liegende spanische Ayamonte bilden einen reizvollen Kontrast in einer noch unberührten, wunderschönen Landschaft.