- Mittelmeer
- Ostsee
- Karibik
- Ijsselmeer
- Indischer Ozean
- Atlantik
- Kanaren
- Ärmelkanal
- Südsee
- Australien
- Kanada
- Nordsee
- Binnenreviere
- Spanien
- Balearen
- Frankreich
- Korsika
- Italien
- Sardinien
- Malta
- Kroatien
- Istrien-Kvarner
- Griechenland
- Türkei
- Bahamas
Spanien
Yachtcharter in Spanien bedeutet 1.700 km Mittelmeerküste mit eindrucksvollen Landschaften, schroffen Gebirgen und Steilküsten, sowie wunderschöne Sandbuchten und Olivenhainen. Ob Ihr eine geschützte Ankerbucht, ein lauschiges Fischerörtchen oder eine moderne Marina bevorzugt hier werdet Ihr fündig. Überall ist die Infrastruktur gut ausgebaut und das Wetter lädt ganzjährig zum Segeln, Baden und Genießen ein. Technisch ist das Revier als einfach einzustufen und auch die Windverhältnisse sind zumeist ausgeglichen.
Portugal Bootscharter: Alfama - Der älteste Stadtteil Lissabons liegt am Fuße des Burgbergs

Lissabon: Eine der schönsten Hafenstädte der Welt
"Wer Lissabon nicht gesehen, hat niemals nichts Schönes gesehen" - lautet ein alter Spruch. Und da ist auch etwas dran. Lissabon, an einem riesigen Naturhafen gelegen, in dem alle Flotten der Welt Platz hätten, ist immer die Unterbrechung einer Schiffsreise oder eine eigene Reise wert. Hier verbinden sich Geschichte, Stadtarchitektur und landschaftliche Schönheit zu einer gelungenen Komposition.
Wie einst vor 500 Jahren die aus der Neuen Welt zurückkehrenden Seefahrer, so begrüßt auch noch heute der Torre de Belem am Tejoufer den Ankömmling. Einst war dieser imposante Turm Teil der Verteidigungsanlagen an den Toren der Stadt. Ihren Ruhm begründete Lissabon mit den Entdeckungsreisen Heinrichs des Seefahrers im 15.Jahrhundert, unter dessen Leitung Madeira, die Azoren sowie die Kapverden entdeckt wurden. Von hier aus auf halbem Wege zum Stadtzentrum überspannt die 2278m lange Europabrücke den Tejo. Sie wurde 1960-62 von deutschen Brückenbauern errichtet und war bis zum Bau der Brücke über den Großen Belt die längste Brücke Europas. Ein Stück weiter liegt unmittelbar am Tejoufer ein großer Platz, die "Praca do Commercio". Sie ist das Kernstück und Eingangstor zur sogenannten pombalinischen Stadt - der vom Marquis de Pombal nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 neu aufgebauten Stadt. Hier beginnt die im modernen Schachbrettmuster angelegte Altstadt von Lissabon, die man sich am besten zu Fuß erschließt. Knapp 3 km nördlich der Praca do Commercio liegt die Rotunda - ein Verkehrsknoten mit einer geometrischen Parkanlage. Von hier aus hat man einen freien Blick über die Altstadt bis hinüber zum im Dunst verschwimmenden anderen Tejoufer.

Portugal Charter: Torre de Belem - Der imposante Turm am Tejoufer war einst Teil der Verteidigungsanlage
Das Stadtbild Lissabons ist sehr kontrastreich: Hügel und Täler, enge Gassen und breite Avenidas. Das Zentrum von Lissabon, die Baixa, wird eingerahmt vom Hügel des Bairro Alto sowie vom Burgberg mit dem Castelo de Sao Jorge und der direkt am Fuß des Berges liegenden Alfama. Ein Bummel durch die Alfama, den ältesten Stadtteil von Lissabon, ist ein Muss für jeden Besucher. Von hier aus lässt sich auch eine Miradouro erklimmen - eine Aussichtsterrasse, von der man einen phantastischen Ausblick auf die Bucht des Tejo genießen kann. Wer noch Zeit hat kann den Burgberg ganz besteigen und den weiten Blick nach Westen zur Brücke genießen.
Kulturbeflissene statten natürlich auch dem Hieronomitenkloster, dem "Mosteiro do Jeronimos" einen Besuch ab. Es wurde anlässlich der Ostindienfahrt von Vasco da Gama errichtet. Das Kloster ist ein Paradebeispiel des nur in Portugal anzutreffenden, sogenannten manuelischen Baustils - einer sehr expressiven Ausdrucksform zwischen Spätgotik und Frührenaissance. Hier haben die Steinmetze bis dahin unbekannte Pflanzen und Tiere in den Ornamenten verarbeitet. Wie immer kann man in einer so bedeutenden Stadt noch viel mehr sehen und bestaunen - doch das ist auch immer eine Frage der Zeit und des persönlichen Interesses. Fest steht: Lissabon reiht sich in die Phalanx der schönsten Hafenstädte dieser Erde ein.