ORT IM REVIER

Medulin

Medulin, einstiger Fischerort und heute modernes Tourismuszentrum, liegt im Süden Istriens, nur 10 km von der istrischen Metropole Pula entfernt. Ihr verdankt Medulin auch seine touristische Entwicklung. In einem frühen Reiseführer wurde der damals noch verträumte Küstenort als lohnendes Ausflugsziel genannt. Die unberührte Natur, der wunderschöne, flache, sandige Strand an der reich gegliederten Küste mit den vielen kleinen Inseln und den mit dem Festland verbundenen Sandbänken taten ein Übriges und bald schon benötigte Medulin seinen eigenen Reiseführer. Wahrzeichen der 1800 Einwohner zählenden Stadt ist die weithin sichtbare, zweitürmige Kirche der Heiligen Agnes. In ihr sind ein versilbertes Passionskreuz und Fresken aus dem 15. Jahrhundert zu besichtigen. Um die kulturelle Bedeutung dieser Kirche abzurunden, veranstaltet die Stadt hier das ganze Jahr über klassische Konzerte mit namhaften Künstlern. Sie sind gut besucht und ebenso wenig aus dem Freizeitangebot wegzudenken wie die bekannten Diskotheken „Imperial“ und Dali“. Darüber hinaus gibt es Clubs, Bars und Tanzterrassen, in denen die Liebhaber von Livemusik auf ihre Kosten kommen. Ganz besonders beliebt bei allen Gästen aber ist der Vergnügungspark Medulin. Er ist der größte in ganz Kroatien und bietet von einfachen Karussells für die kleinen Besucher bis hin zu Fahrgeschäften, bei denen schon allein das Hinsehen ein tiefes Magengrummeln verursacht, für jeden Geschmack die passende Attraktion. Auf dem Weg zum Park, entlang der Flaniermeile, befinden sich unzählige Restaurants. Selbst wer jahrelang seinen Urlaub in Medulin verbringt, wird nicht in jedes davon einkehren können. Der Versuch allerdings ist trotzdem lohnend, denn die einheimische Küche bietet so leckere Spezialitäten wie Krebssalat, schwarzen Risotto und die berühmten Trüffel. In der Stadt also buntes, touristisches Treiben und etwas außerhalb noch immer Ruhe und Erholung in unberührter Natur. Beinahe perfekt, könnte man meinen. Aber wir wollen die Diskussionen nicht unerwähnt lassen, die eine Entwicklung begleiten, die für die Segler in Medulin momentan von großem Interesse ist. In den vergangenen Jahren war Medulin die Stadt der wild gebauten Stege. Da die Anzahl der öffentlichen Liegeplätze im Stadthafen sehr begrenzt war, errichteten Hotels, Pensionen und Yachtcharter-Firmen ihre eigenen und vermieteten sie an Gäste und Kunden. Diesem Wildwuchs bereitete die Stadt nun ein Ende und ließ von Amts wegen den Großteil der Stege entfernen. Dafür wurde der Hafen neu ausgebaut, über 100 kostenpflichtige Liegeplätze sind dort entstanden. Die Meinungen darüber sind geteilt. Wer seine Segelyacht lieber privat unterbrachte, wird dies bedauern. Andere Segler befürworten diese Entwicklung und hoffen auf eine Marina, die den Vergleichen zu anderen großen der Region nicht zu scheuen braucht.

Medulin, einstiger Fischerort und heute modernes Tourismuszentrum, liegt im Süden Istriens, nur 10 km von der istrischen Metropole Pula entfernt. Ihr verdankt Medulin auch seine touristische Entwicklung. In einem frühen Reiseführer wurde der damals noch verträumte Küstenort als lohnendes Ausflugsziel genannt. Die unberührte Natur, der wunderschöne, flache, sandige Strand an der reich gegliederten Küste mit den vielen kleinen Inseln und den mit dem Festland verbundenen Sandbänken taten ein Übriges und bald schon benötigte Medulin seinen eigenen Reiseführer. Wahrzeichen der 1800 Einwohner zählenden Stadt ist die weithin sichtbare, zweitürmige Kirche der Heiligen Agnes. In ihr sind ein versilbertes Passionskreuz und Fresken aus dem 15. Jahrhundert zu besichtigen. Um die kulturelle Bedeutung dieser Kirche abzurunden, veranstaltet die Stadt hier das ganze Jahr über klassische Konzerte mit namhaften Künstlern. Sie sind gut besucht und ebenso wenig aus dem Freizeitangebot wegzudenken wie die bekannten Diskotheken „Imperial“ und Dali“. Darüber hinaus gibt es Clubs, Bars und Tanzterrassen, in denen die Liebhaber von Livemusik auf ihre Kosten kommen. Ganz besonders beliebt bei allen Gästen aber ist der Vergnügungspark Medulin. Er ist der größte in ganz Kroatien und bietet von einfachen Karussells für die kleinen Besucher bis hin zu Fahrgeschäften, bei denen schon allein das Hinsehen ein tiefes Magengrummeln verursacht, für jeden Geschmack die passende Attraktion. Auf dem Weg zum Park, entlang der Flaniermeile, befinden sich unzählige Restaurants. Selbst wer jahrelang seinen Urlaub in Medulin verbringt, wird nicht in jedes davon einkehren können. Der Versuch allerdings ist trotzdem lohnend, denn die einheimische Küche bietet so leckere Spezialitäten wie Krebssalat, schwarzen Risotto und die berühmten Trüffel. In der Stadt also buntes, touristisches Treiben und etwas außerhalb noch immer Ruhe und Erholung in unberührter Natur. Beinahe perfekt, könnte man meinen. Aber wir wollen die Diskussionen nicht unerwähnt lassen, die eine Entwicklung begleiten, die für die Segler in Medulin momentan von großem Interesse ist. In den vergangenen Jahren war Medulin die Stadt der wild gebauten Stege. Da die Anzahl der öffentlichen Liegeplätze im Stadthafen sehr begrenzt war, errichteten Hotels, Pensionen und Yachtcharter-Firmen ihre eigenen und vermieteten sie an Gäste und Kunden. Diesem Wildwuchs bereitete die Stadt nun ein Ende und ließ von Amts wegen den Großteil der Stege entfernen. Dafür wurde der Hafen neu ausgebaut, über 100 kostenpflichtige Liegeplätze sind dort entstanden. Die Meinungen darüber sind geteilt. Wer seine Segelyacht lieber privat unterbrachte, wird dies bedauern. Andere Segler befürworten diese Entwicklung und hoffen auf eine Marina, die den Vergleichen zu anderen großen der Region nicht zu scheuen braucht.
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