Amsterdam ist eine Welt-Metropole. Gleichzeitig ist die Innenstadt malerisch und beschaulich und kann gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden. Was Amsterdam besonders auszeichnet, sind die vielen Wasserwege und Kanäle, die die Stadt durchziehen, die sogenannten Grachten. Man fühlt sich an Venedig erinnert, und das mit Recht. Die Grachten waren früher die Haupttransportwege für Güter und Menschen durch die Stadt. Noch heute macht es Spaß, per Boot die Innenstadt zu erkunden. Wenn man einen Liegeplatz im Yachthafen Sixhaven ergattert, liegt man mit der eigenen Yacht mitten in der Stadt, gegenüber vom Bahnhof und der Innenstadt.

IJsselmeer Yachtcharter: Eine architektonische Besonderheit in Amsterdam sind die schmalen, hohen Häuser am Kanal

Hier fällt gleich eine weitere Besonderheit Amsterdams auf: die Häuser entlang der Grachten sind extrem schmal. Hintergrund ist, dass die Steuern damals nach der der Breite des Gebäudes am Kanal bemessen wurde. Je schmaler die Häuser, desto weniger Steuern. Damit man dennoch genügend Wohn- oder Lagerplatz hat, baute man entsprechend nach hinten und in die Höhe. Für große Treppenhäuser war kein Platz, sperrige Gegenstände wurden deshalb von außen durch die Fenster ins Haus befördert. An den Giebeln vieler Häuser befinden sich noch immer Stangen, an denen man Flaschenzüge anbringen kann.

Amsterdam - das Venedig der Niederlande

Amsterdam steht auf fünf Millionen Holzpfählen, die wegen des feuchten, sandigen Untergrunds notwendig sind. Die vermodern mit der Zeit, und viele Fassaden sind tatsächlich leicht nach vorne geneigt, weshalb sie zum Teil etwas verzerrt und schief aussehen. Alleine der Hauptbahnhof steht auf 8600 Pfählen, der königliche Palast auf fast 14.000.