Neapel Yachtcharter - Und stetig wacht der Vesuv...

Neapel: Kultur und Nightlife im Schatten des Vesuv

Der Golf von Neapel und die angrenzenden Teile des tyrrhenischen Meers sind ein sehr beliebtes Segelrevier. Neapel selbst ist als laut, schmutzig und chaotisch verschrien. Wer sich vom Trubel nicht verrückt machen lässt, der kann in Neapel aber vor allem beeindruckende Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten sowie die ursprüngliche Lebensart und Küche der Neapolitaner entdecken. Bei einem Landgang hat man die Möglichkeit, der süditalienischen Seele in allen Facetten auf den Grund zu gehen.

Neapel Yachtcharter - Und stetig wacht der Vesuv...

Neapel Yachtcharter: Und stetig wacht der Vesuv…

Das Revier: Das tyrrhenische Meer ist eines der beliebtesten Segelreviere des Mittelmeers. Zwischen Elba, Korsika und Sardinien, bis hinunter zur Amalfiküste sind in den Sommermonaten tausende Yachten unterwegs. Besonders die südlichen Gewässer vor der pittoresken Amalfiküste und der Golf von Neapel sind gut besucht. Angenehme Winde, warmes Wetter und beeindruckende Steilküsten gehören hier zum Programm. Was wünscht sich der Segler mehr?
Nun ja, unvergessliche Landgänge vielleicht, bei denen es viel zu sehen und noch mehr zu erleben gibt. Neapel ist hier für beides die richtige Adresse. Einerseits bietet der Golf zahlreiche gute Ankerplätze, andererseits ist Neapel alles – nur nicht langweilig. Angelegt wird entweder in einer der neapolitanischen Marinas oder auch in Castellammare di Stabia im Südteil des Golfs. Auch von Salerno kann man auf dem Landweg bequem und zügig die Stadt erreichen (wenn man sich den Törn ums Kap ersparen will).
Wenn Neapel das Herz des gleichnamigen Golfs ist, dann ist die Altstadt das Herz von Neapel. Das „centro storico“ ist Unesco-Weltkulturerbe. Hier kann man der neapolitanischen Lebensart in die Augen schauen. Man flaniert vorbei an Straßenkünstlern, Marktschreiern und geschäftigen Hausfrauen, die Einkäufe erledigen oder mit den Fischverkäufern verhandeln. In der Altstadt ist immer etwas los.
Sehenswertes: Das Straßenbild wird bestimmt durch die schier unzähligen Kirchen, von denen der San Gennaro-Dom die wichtigste ist. Hier spielt sich zweimal pro Jahr die wichtigste religiöse Zeremonie ab, das sogenannte Blutwunder, bei dem sich angeblich das in einer Ampulle aufbewahrte Blut des Heiligen Gennaro verflüssigt. Weitere sehenswerte gotische Kirchen sind z.B. San Lorenzo Maggiore und San Domenico Maggiore. Wer sich vom Trubel der Gassen erholen will, kann sich im idyllischen Garten des Santa Chiara-Konvents ausruhen.

Neapel Jachtcharter - Pizza Napolitana

Neapel Charter: Pizza Napolitana

Neapel – der Name bedeutet „neue Stadt“ (von griech: „nea“ und „polis“). Doch die Bezeichnung trügt: die Stadt blickt auf eine Geschichte von 2500 Jahren zurück. Von dem reichen Erbe der antiken Zeit zeugt die imposante Sammlung des Archäologischen Nationalmuseums. Hier findet man auch zahlreiche Funde aus dem antiken Pompeji, das beim legendären Ausbruch des mächtigen Vesuv von Lavamassen begraben wurde. Den besten Blick über das Ensemble von Stadt, Golf und Vulkan hat man vom Kastell Sant’Elmo, das auf dem Vomero-Berg die Stadt überragt. Bei diesem Panorama kann die Crew – einen leckeren Rotwein trinkend – entspannt über die schönen Seiten des Lebens philosophieren.
Essen & Trinken: Kulinarisch basiert die neapolitanische Küche auf den drei Grundpfeilern Pizza, Pasta und Pomodori (Tomaten). Aber natürlich gibt es auch sehr gute Fischgerichte. Die Pizza, Italiens größter Export-Schlager, wurde angeblich in Neapel erfunden. Noch heute kann man in der ersten Pizzeria der Welt, der „Antica Pizzeria Port’Alba“ essen. Für Pasta empfiehlt sich „Il Delicato“ in der Via Manzoni. Hier ist nicht nur der Name Programm, man sucht auch ein Menü vergeblich. Die Gerichte werden alle individuell nach den Wünschen des Gasts zubereitet. Für einen Lunch-Stopp nahe beim Nationalmuseum ist „Alberto’s Ristorante Pizzeria“ die richtige Wahl. Auch rund um die malerische Marina Santa Lucia finden sich zahlreiche empfehlenswerte Bars und Restaurants. Direkt am Borgo Marinari liegt zudem das Castel dell’Ovo, die beeindruckende Hafenburg aus dem 13. Jahrhundert. In Neapel ist man eben immer von der Geschichte umgeben…
Nightlife: Die neapolitanischen Nächte sind mindestens so heiß wie die Sommertage. Beliebte Treffs sind die Piazza dei Martiri, die Piazza Amedeo und die Piazza San Pasquale. Hier kommen Vergnügungslustige zusammen und stimmen sich, leger auf Bänken und dem Pflaster sitzend, auf den weiteren Abend ein. Denn die Nächte in Neapel enden selten vor dem Morgen. Schicke Weinbars und weitere coole Locations gibt es z.B. an der San Pasquale di Chiaia, der Promenade Mergellina und Piazza Sannazzaro. Das „S’Moove“, ein Szenelokal in der Vico dei Sospiri ist ebenso beliebt wie der Joyce Irish Pub in der Vico dei Sospiri, dessen Kundschaft ebenso trinkfest ist wie der berühmteste Ire und Namensgeber des Pubs. Wer immer noch Stehvermögen hat, zieht in den Club „La Mela“ in der Via dei Mille oder das „White“ (Vico Satriano)… Beim ersten Sonnenschein geht es dann zurück an Bord. Denn schließlich befindet man sich inmitten eines Segelreviers, das noch viele weitere Perlen in petto hat.

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