Ligurien Yacht Charter - Cinque Terre: Die fünf Dörfer mit den Hangterrassen sind weltberühmt

Ein 7-Tage-Rundtörn zu den Highlights Liguriens

Ligurien bietet viel Abwechslung: Die idyllische Landschaft der Cinque Terre, wo die Dörfer wie Schwalbennester an den Berghängen kleben, Großstädte wie La Spezia und Genua, zudem solche Juwelen wie Portofino, dessen Schönheit sich bis zur internationalen High Society herumgesprochen hat. Dazwischen findet man immer wieder kleine Fischerdörfer und sanft geschwungene, feinsandige Buchten. Ausgangshafen für diesen einwöchigen Rundtörn ist Genua. Und weil es eben ein Rundtörn ist, kann man alternativ auch an anderer Stelle starten, z.B. von La Spezia (direkt neben Portovenere) oder vom 20 SM südlicher gelegenen Viareggio.

Ligurien Yacht Charter - Cinque Terre: Die fünf Dörfer mit den Hangterrassen sind weltberühmt

Ligurien Charter: Cinque Terre – Die fünf Dörfer mit den Hangterrassen sind weltberühmt

1. Tag: Genua – Finale Ligure 30 SM
Der Ausgangshafen, die Marina Porto Antico, liegt inmitten der ligurischen Metropole Genua. Wer noch Zeit hat, sollte sich Europas größte zusammenhängende Altstadt ansehen, bevor der Törn mit dem ersten Schlag nach Finale Ligure beginnt – einem Ferienort mit netten Gassen, die zum Bummeln einladen.
2. Tag: Finale Ligure – Imperia 23 SM
Die 23 SM bis Imperia sind schnell zurückgelegt. Da bleibt genügend Zeit, die 42.000-Einwohner-Stadt zu erkunden. Abends macht ein Bummel im mittelalterlichen Paraiso-Viertel Spaß. Dort kann man gleich die lokale kulinarische Spezialität ausprobieren: die Buiabesa, das Pendant zur französischen Bouillabaisse, die aus Fisch, Krabben, Muscheln und Krebsen zubereitet wird.
3. Tag: Imperia – Portovenere 80 SM
Ein reiner Segeltag: Wer Portovenere noch im Abendlicht erreichen will, muss frühzeitig los. Alternativ kann man schon in der Nacht aufbrechen. Denn der Hafen der bildhübschen Kleinstadt ist schnell voll. Wer zu spät kommt, kann gegenüber der Einfahrt nach Portovenere vor der Insel Palmeria ankern.

Ligurien Charterboot - Portofino: Kult-Ort der Reichen und Schönen

Ligurien Charter: Portofino – Kult-Ort der Reichen und Schönen

4. Tag: Hafentag in Portovenere
Sobald man einen Liegeplatz ergattert hat, kann die Erkundung der Umgebung beginnen. Portovenere selbst besitzt eine malerische Altstadt, die weitgehend verkehrsfrei ist. Der Hafenkai wird von schmalen, bis zu siebenstöckigen, typisch pastellfarbenen Häusern flankiert. Dahinter ragt imposant die Festungsanlage empor. Allerdings sollte man tagsüber nicht zuviel Zeit in Portovenere „vertrödeln“, denn die Cinque Terre rufen. Die fünf Dörfer, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurden, kleben wie Schwalbennester an den steilen Hängen. Dazwischen befinden sich mit viel Mühe angelegte Hangterrassen, auf denen Oliven, Wein und Gemüse angebaut wird.
Die ganze Gegend ist (gezwungenermaßen) weitgehend autofrei. Die beste Verbindung zwischen den Dörfern ist eine Bahnlinie mit vielen Tunnels, Ausflugsboote und ein Wanderweg, der mit teils atemberaubenden Ausblicken entlang der Steilküste von Dorf zu Dorf führt. Also: Wanderschuhe anziehen und das nächste Ausflugsboot zu einem der Cinque-Terre-Dörfer nehmen. Je nach Kondition kann man eine kurze Etappe wandern und dann wieder ein Ausflugsboot nehmen oder sogar bis Portovenere zurückmarschieren.
5. Tag: Portovenere – Sestri Levante 28 SM
Wer sich nur schweren Herzens von den Cinque Terre trennen kann, der hat auf dieser Etappe Gelegenheit, die fünf Dörfer nochmal von der Wasserseite aus zu bestaunen. Dicht unter der Küste segelt man vorbei an Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso al Mare. Wer will, macht noch einen Ankerstopp vor einem der Orte. Einen Hafen gibt es nur in Vernazza, allerdings ist er winzig und es ist extrem unwahrscheinlich, dass man einen der insgesamt drei (!) Liegeplätze ergattert. Abends fällt der Anker dann in der Bucht von Sestri Levante, einem beliebten Ferienort.
6. Tag: Sestri Levante – Portofino 8 SM
Weil die heutige Strecke nur so kurz ist, kann man sich mit dem Segel-Setzen ruhig etwas Zeit lassen und entweder die schönen Badestrände genießen oder einen Ausflug in die stimmungsvolle Altstadt unternehmen. Gegen Mittag sollte man allerdings aufbrechen, um rechtzeitig in Portofino zu sein. Denn der Kultort an der Riviera di Levante ist ein Besuchermagnet. Zu recht, denn der Ort ist wirklich wunderschön. Leider ist er auch extrem teuer. Spätestens seit Errol Flynn hier mit seiner Luxusyacht vor Anker ging und sich Humhrey Bogart im Hotel Splendide amüsierte, gilt das ehemalige Fischernest als „in“. Auch heute noch hat man eine gute Chance, zwischen Designer-Boutiquen und Megayachten auf international bekannte Gesichter zu treffen. Am Abend ist die Hauptbeschäftigung in den Cafes und Restaurants entlang der Hafenmole noch immer das Sehen und Gesehenwerden. Solch ein Spektakel entschädigt vielleicht für die horrende Hafengebühr von 50 bis 80 Euro.
7. Tag: Portofino – Genua 18 SM
Auf den letzten 18 Seemeilen bis Genua hat man noch genügend Zeit für einen Zwischenstopp. Lohnenswert ist die Klosterbucht San Fruttoso. In der kleinen, tief eingeschnittenen Bucht liegt ein altes Kloster aus dem 8. Jahrhundert, das nach seiner Zerstörung im 10. Jahrhundert aber rasch wieder aufgebaut wurde. Vollkommen abgeschieden, nur durch einen zweistündigen Fußmarsch oder vom Wasser aus zu erreichen, könnte die Abtei jederzeit als Hollywoodkulisse für ein mittelalterliches Klostermelodram dienen. Die Bucht lockt allerdings nicht nur mit Kultur, sondern auch mit einem malerischen Felsstrand.

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