Nord Dalmatien Kornaten Yacht Charter - Hügelig-karge Eilande zwischen tiefblauem Wasser

14 Tage Dalmatien: Lebhafte Küstenorte und ruhige Inseln

Norddalmatien ist ein abwechslungsreiches Segelrevier: Viele schöne, historische Küstenorte mit ausgezeichneter Segelinfrastruktur, die vor allem im Juli und August eine lebhafte Atmosphäre ausstrahlen. Dazu unmittelbar vor der Küste die beeindruckend karge Inselwelt der Kornaten, in denen es kaum Orte oder gar Häfen, dafür umso mehr Ankerbuchten gibt. Dort genießt man klares Wasser, intakte Natur und viel Ruhe. Das Revier weist keine nennenswerten Schwierigkeiten auf, die Bora ist bei weitem nicht so tückisch wie weiter nördlich im Kvarner und die Etappen sind so angelegt, dass noch genügend Zeit für Ausflüge und Badepausen bleibt – der ideale Törn also für Familien oder noch nicht so erfahrene Crews.

Nord Dalmatien Kornaten Yacht Charter - Hügelig-karge Eilande zwischen tiefblauem Wasser

Nord-Dalmatien Kornaten Charter: Hügelig-karge Eilande zwischen tiefblauem Wasser

1. Tag: Zadar – Veli Rat 18 SM
Gleich zu Anfang des Törns erlebt die Crew diesen Kontrast, der den ganzen Törn prägen wird: Von der quirligen Küstenstadt Zadar geht es auf die erste Kornateninsel Dugi Otok, an deren Westende die Bucht Veli Rat tief ins Land einschneidet und einen sicheren Ankerplatz bietet. Das Wasser ist flach und leuchtet türkis, die Felsen ringsherum schaffen eine lauschige Atmosphäre. Auch gibt es ein paar nette Restaurants, die man am Abend ausprobieren kann. Einziges Manko: der Wasseraustausch in der Bucht ist so minimal, dass man auf ein Bad doch besser verzichten sollte.
2. Tag: Veli Rat – Katina 27 SM
Heute ist Kornaten-Segeln angesagt: Ein längerer Schlag führt an der Nordküste Dugi Otoks entlang und – wohin man auch blickt – überall sind zwischen tiefblauem Wasser die typisch hügeligen und kargen Eilande in Sicht. Für Badepausen gibt es reichlich Gelegenheit in den Buchten Dugi Otoks oder Rava. Am späten Nachmittag rücken die Inseln plötzlich eng zusammen: die Passage von Katina ist erreicht. Direkt dahinter befindet sich an Steuerbord das Tagesziel, eine Bucht mit Mooringbojen.
3. Tag: Katina – Telascica 6 SM
Die heutige Etappe ist kurz und führt in die lange Bucht von Telascica im Süden von Dugi Otok. Ganz am Ende der Bucht, neben zwei kleinen Inseln, gibt es einen idyllischen Ankerplatz. Den Rest des Tages ist faulenzen angesagt. Wer es sportlicher mag, besteigt den nahe gelegenen Berg und kann bei gutem Wetter einen herrlich weiten Blick über die Kornaten genießen, mit etwas Glück sogar bis hinüber nach Italien.
4. Tag: Telascica – Piskera 19 SM
An der Südseite von Kornat entlang geht es weiter Richtung Osten. Nur ein paar kleine Inselchen trennen die Yacht von der offenen Adria – wer will, fährt ein Stück hinaus und genießt zur Abwechslung mal etwas sportlicheres Segeln ohne Landabdeckung. Mittags lohnt ein Stop in Vrulje, dem einzigen Dorf in den Kornaten, das diesen Namen auch verdient. Es liegt wunderschön, doch man hat es kaum für sich alleine. Am Abend kann man ein paar Seemeilen weiter in der Marina von Piskera festmachen.
5. Tag: Piskera – Kaprije 12 SM
Diese relativ kurze Etappe Richtung Osten führt zu einer überaus charmanten Insel: Auf dem kleinen Kaprije geht es gemütlich zu. Ein paar ankernde Yachten, ein kleiner Fähranleger, ein paar urige Konobas. Man kann die Nacht entweder im Hafen verbringen, oder im Norden in der Bucht Remetic ankern. Am Kai sollte man besser nicht festmachen, der ist für die nachts einlaufenden Fischerboote reserviert.
6. Tag: Kaprije – Skradin 24 SM
Nach Norden geht es vorbei an den Inseln Zmajan und Zlarin, bevor man sich vorübergehend vom Meer verabschiedet und den Flusslauf der Krka hinauffährt bis zum Touristen-Städtchen Skradin.
7. Tag: Hafentag in Skradin
Eine Motorboot-Tour hinauf zu den Krka-Wasserfällen ist trotz der Touristenmassen ein Erlebnis, das man auf keinen Fall versäumen darf. Man sollte sich allerdings nicht mit der Endstation des Bootes begnügen, sondern zu Fuß noch weiter hoch wandern bis zu dem Dorf mit der Wassermühle und von dort dem Wanderweg über die Stromschnellen folgen. Denn hier oben sind die beeindruckendsten Stellen der Wasserfälle.

Nord-Dalmatien Kornaten Bootscharter - Primosten: Kleiner Küstenort mit lebhafter Atmosphäre

Nord-Dalmatien Kornaten Bootscharter: Primosten – Kleiner Küstenort mit lebhafter Atmosphäre

8. Tag: Skradin – Sibenik 8 SM
Von Skradin fährt man die Krka wieder flussabwärts bis kurz vor die Mündung. Dort liegt Sibenik, eine mittelalterliche Stadt mit 42.000 Einwohnern. Die Altstadt mit ihren engen Gassen lädt zum Bummeln ein, auch sollte man unbedingt zur Festung hochsteigen. Von dort hat man einen grandiosen Blick über die ganze Stadt bis zur Krka-Brücke.
9. Tag: Sibenik – Primosten 12 SM
Nach Verlassen der Krka liegt wieder Kurs Südost an. Entlang der Küste erreicht man am Nachmittag Primosten, ein lebhaftes Touristenörtchen. Wem der Rummel zuviel ist, besteigt den nebenan gelegenen Berg. Der Ausblick ist traumhaft.
10. Tag: Primosten – Trogir 18 SM
Heute geht es zum letzten Mal nach Osten: Trogir ist das entfernteste Ziel dieses Törns. Die Inselstadt hat ihren mittelalterlichen Charakter so gut bewahrt, dass man schon fast von einer Museumsstadt sprechen kann. Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel, die schon in griechischer Zeit durch einen Kanal vom Festland getrennt wurde. Mit einer weiteren Insel, Ciovo, ist sie durch eine Klappbrücke verbunden. Überall herrscht geschäftiges Treiben und es macht Spaß, sich durch die Gassen treiben zu lassen.
11. Tag: Trogir – Rogoznica 13 SM
Es geht zurück Richtung Westen. Nach 13 Seemeilen entlang der Festlandsküste erreicht man Rogoznica. Der sehenswerte, kleine Ort liegt in einer fast ganz geschlossenen, großen Bucht auf einer Insel, nur durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Übernachten kann man in der Marina Frapa, eine der besten Marinas von Kroatien.
12. Tag. Rogoznica – Zlarin 15 SM
Nach den ganzen Festlandshäfen wird es mal wieder Zeit für eine Kornaten-Insel. Zlarin, das man auf dem Weg nach Skradin schon passiert hat, besitzt ein schönes Hafenstädtchen mit verwinkelten Gassen. Alles wirkt sauber und gepflegt. Man sieht an den renovierten Häusern, dass Zlarin wohlhabend ist. Dies ist nicht zuletzt dem Erfinder der MagLite-Taschenlampe zu verdanken, der hier selbst eine Villa besitzt und seine Heimat finanziell unterstützt.
13. Tag: Zlarin – Zut 27 SM
Noch einmal ein längerer Schlag durch die Kornaten-Inseln: Nach 27 Seemeilen ist die Insel Zut erreicht, die kaum besiedelt ist viel Natur und Ruhe bietet. Übernachten kann man in der dortigen ACI-Marina oder man geht in einer der Buchten vor Anker.
14. Tag: Zut – Zadar 24 SM
Auf dem Weg nach Zadar muss man einen kleinen Umweg inkauf nehmen – aber den meisten Crews dürfte das nur zu recht sein, will man doch den letzten Tag noch einmal richtig auskosten. Weil die Passage zwischen den Inseln Pasman und Ugljan in der Regel für Charterboote gesperrt ist, muss man Pasman östlich umfahren. Zwischen Pasman und der Festlandsküste geht es dann aber unweigerlich zurück nach Zadar.

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